© Stuttgart-Marketing GmbH
  • RSS-Feed
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Die Mondgruppe des Kindergartens Hegelstraße erkundete den Hardypfad

28.​06.​2026

Rückblick auf unsere 2 Waldtage im Hardwald im Hardypfad!

Am Donnerstag, den 25. und Freitag, den 26.6 durfte die Mondgruppe des Kindergartens Hegelstraße zwei erlebnisreiche Waldtage im Hardwald am Hardypfad verbringen. Dank der Unterstützung unserer Eltern, die Fahrgemeinschaften organisiert haben, konnten wir den Kindern dieses besondere Naturerlebnis ermöglichen. Dafür möchten wir uns ganz herzlich im Namen der Kinder bedanken.

Bepackt mit Rucksack und Bollerwagen ging das Abenteuer am Waldparkplatz los. Mit unserem Waldlied stimmten wir uns ein: Hallo Wald, wir sind da, freuen uns auf Dich- jetzt geht’s los. Hallo Tiere, wir sind da, freuen uns auf Euch, lauft nicht weg. Hallo Bäume, wir sind da, bitte schenkt uns Schatten, jetzt geht’s los. Es waren die heißesten Tage und die Monderzieherinnen versprachen sich im Wald etwas Kühle um den heißen Temperaturen im Kindergarten zu entfliehen. Der Wald bot den Kindern unzählige Möglichkeiten zum Entdecken, Staunen und gemeinsamen Erleben. Auf der Suche nach Tierspuren, stießen wir auf abgenagte Tannenzapfen und vermuten, dass dies das Frühstück eines Eichhörnchens war. Später entdeckten wir tatsächlich einen kleinen Laubfrosch und eine Blindschleiche, die sich aber schnell versteckten, denn 14 Kindergartenkinder sind für die Tiere ein Stressfaktor. Die Botschaft an die Kinder von den Erzieherinnen war den ganzen Tag über: Wir sind Gäste im Wohnzimmer der Tiere. Wir verhalten uns ruhig, zerstören keine Nester und schützen und beobachten die Tiere. Viele kleine Tiere waren im Waldboden zu entdecken, Käfer, Raupen, Ameisen und viele Falter und Schmetterlinge. Leider waren auch tote Tiere zu finden, eine kleine Kröte und 2 Spitzmäuse lagen auf dem Weg. Hier war Feingefühl gefragt, denn über den Tod zu reden ist ein sensibles Thema, und die Kinder erfuhren, dass jedes Tier Feinde hat, da die Tiere keinen Kühlschrank aufmachen können, wie wir Menschen, sondern auf die Jagt gehen müssen um zu überleben. Gemeinsam trauerten wir um die kleinen Tiere und sprachen darüber, dass Leben und Tod zur Natur gehören. Dabei entstanden wertvolle Gespräche über den natürlichen Kreislauf des Lebens und darüber, dass in der Tierwelt oft der Stärkere den Schwächeren frisst. Die Kinder konnten ihre Gedanken und Gefühle ausdrücken, stellten viele Fragen, äußerten Vermutungen über die Ursachen und zeigten großes Mitgefühl. So erfuhren auch die Kinder, welche Tier andere Tiere als Nahrungsquelle benötigen.

Ein besonderes Highlight war die große Murmelbahn, die ausgiebig ausprobiert wurde. Mit viel Begeisterung beobachteten die Kinder, wie ihre mitgebrachten, selbstbemalten Murmeln ihren Weg durch die Bahn fand und unten am Turm zu finden war.

Am Feuersee nahmen wir uns Zeit, Fische zu beobachten. Die Kinder entdeckten aufmerksam Bewegungen im Wasser und tauschten ihre Beobachtungen miteinander aus. Auch wurde eine Kröte am Ufer bemerkt und auch dort die zweite Murmelbahn erkundet. Der erste Tag verging viel zu schnell und wir freuten uns bereits auf den nächsten Tag.

Am Freitag suchten wir wieder auf dem Weg nach Tierspuren und entdeckten wieder unsere tote kleine Kröte. Wir frühstückten zusammen und erkundeten den Pirschpfad mit den 7 Tieren. Die Kinder bekamen zu jedem Tier Auskunft und stellten auch hier wieder viele Fragen. Bei jedem Tier fanden die Kinder kleine Ausmaltiere, die sie sammelten und auf ein Waldbild aufkleben durften zum Vertiefen des Tierthemas. Auch hörten die Kinder eine Geschichte von Waldtieren die dem kleinen Igel geholfen haben. Als in der Geschichte vorgelesen wurde, dass die Vögel zwitscherten, war dies in der Realität auch der Fall- das war ein tolles Erlebnis. Als der Förster vorbeifuhr bedankten wir uns für seine tollen Tiere und berichteten, dass dem Hasen ein Ohr fehl. Er schenkte uns sogar eine neue Hardymurmel. Auch zeigten wir dem Förster einen abgebrochen großen Ast, der die Waldhütte getroffen hatte. Das musste frisch passiert sein und wir beachtetem wie er den Bereich absperrte und besprachen, dass man niemals bei Sturm und Wind in den Wald sollte. Es war also viel los auf dem Hardypfad und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir zusammen da waren.

Fazit: Die Waldtage waren geprägt von Gemeinschaft, gegenseitiger Unterstützung und vielen gemeinsamen Entdeckungen. Die Kinder halfen einander auf den Wegen, warteten aufeinander und freuten sich gemeinsam über kleine und große Entdeckungen in der Natur. Mit allen Sinnen konnten sie den Wald erleben, seine Geräusche hören und den Lebensraum Wald mit seinen Pflanzen und Tieren kennenlernen. 

Die Waldtage haben den Kindern viele wertvolle Erfahrungen ermöglicht. Sie kehrten mit leuchtenden Augen, spannenden Geschichten und vielen neuen Eindrücken zurück zu ihren am Parkplatz wartenden Eltern. Die gemeinsame Zeit in der Natur wird den Kindern sicher noch lange in schöner Erinnerung bleiben und uns, den Erzieherinnen ebenso.

Das Mondteam des Kindergartens Hegelstraße

 

 

Bild zur Meldung: Die Mondgruppe des Kindergartens Hegelstraße erkundete den Hardypfad