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„Großbottwarer Weg“ — Werkschau und Bürgerdialog im Großbottwar

Großbottwar, den 08.​03.​2026

Die Werkschau der Leitbild-KLIMA Gruppen und Vorträge am 21. Februar 2026 in der Harzberghalle zeigten: Großbottwar geht den Weg zur Treibhausgasneutralität mit klarer Agenda und breiter Beteiligung. „Die Kommunale Wärmeplanung und Sanierung des Gebäudebestands sind zentrale Aspekte, wenn es um die Erreichung der kommunalen Ziele geht“ war einer der Leitgedanken des Vormittags, der die technischen und organisatorischen Optionen für klimaneutrales Heizen skizzierte.  Werkschau 4 
Projektleiter Oliver Kämpf und Moderator Daniel Christen führten durch ein Programm, das Fachvorträge mit intensivem Bürgerdialog verband. Besonders wertvoll waren die Beiträge der Bürgerinnen und Bürger sowie der Agenda Gruppen: Ihre Fragen, Anregungen und lokalen Erfahrungen bereicherten die Diskussion und brachten neue Aspekte in die Planung — von konkreten Sanierungswünschen bis zu Ideen für lokale Energiegenossenschaften. 

 Werkschau 1 Getreu der Richtlinie des Leitbilde-KLIMA stellten die vier Gruppen Netze, Gebäude, Verkehr und Handeln vor, was in der Storchenstadt möglich ist, um der kommunalen Aufgabe der Reduzierung von Treibhausgasen gerecht zu werden. Der Austausch war konzentriert und konkret; daraus entstand ein klarer Auftrag an die Stadt, weiterhin regelmäßig zu informieren und Veranstaltungen anzubieten, um den Großbottwarer Weg gemeinsam fortzusetzen. „Wir wollen konkrete Projekte hier aufsetzen und sind damit sehr weit gekommen. Großbottwar ist eine Modellgemeinde geworden, die nicht abstrakt, sondern mit konkreten Schritten vorangeht“, so Oliver Kämpf in der Einschätzung des Prozesses.
 Werkschau 3 Die Wüstenrot Städtebau präsentierte praxisnahe Möglichkeiten für private Sanierungen: „Sanierung im Altbau — Energetische Sanierung von Wohngebäuden“ war Thema der Referentinnen Sophia Savignano Ungerer und Isabel Menner. Sie erläuterten Förderwege innerhalb und außerhalb des Sanierungsgebiets, zeigten Beispielrechnungen und betonten die Kombination von Städtebauförderung mit Bundesförderprogrammen — wichtige Hinweise für Hauseigentümerinnen und -eigentümer.
 Werkschau 2 Als fachlicher Input ergänzte Steffen Petruch von der LEA Ludwigsburg die Veranstaltung mit den Ergebnissen der kommunalen Wärmeplanung: Er stellte Potenziale für Einsparungen, erneuerbare Wärmeerzeugung und mögliche Wärmenetz Ansätze vor und machte deutlich, wo kurzfristig Handlungsbedarf besteht. Seine Ausführungen halfen, technische Optionen in den lokalen Kontext zu setzen und zeigten konkrete nächste Schritte auf.
Die Werkschau hat klar aufgezeigt, dass fachliche Orientierung, konkrete Maßnahmen und breite Bürgerbeteiligung die Grundlage für die Umsetzung des Großbottwarer Wegs sind. Moderator Christen fasste die Stimmung prägnant zusammen: „Der intensive Austausch heute hat gezeigt: Engagement und gute Information sind der Motor für die Umsetzung. Die Stadt ist auf dem Wege und das zeigt das beeindruckende Engagement der Gruppen und Verwaltung. Mit dem Rückenwind kann die Arbeit vor Ort gut fortgesetzt werden.“ 

Downloads der Vorträge erhalten Sie auf der Projektseite der Umweltakademie: https://ua-gb.de/fortschritt.html
 

 

Bild zur Meldung: Werkschau mit Bürgerdialog