Kindergarten Pfarracker


Im Pfarracker 18
71723 Großbottwar

Telefon (07148) 90 00 38

E-Mail E-Mail:

Öffnungszeiten:

offene Einrichtung
mit verlängerten Öffnungszeiten (VÖ):
Montag - Freitag 7.00 Uhr- 14.00 Uhr

 

Unser Kindergarten befindet sich in der Nähe des historischen Stadtkerns von Großbottwar. Bei uns treffen sich täglich Kinder zwischen 2;10 und 6 Jahren aus verschiedenen Nationalitäten - sie lernen, spielen und wachsen miteinander auf.

 

Der Umgang mit Unterschiedlichkeit ist bei uns von Wertschätzung und Respekt geprägt. Ziel ist dabei, Andersartigkeit als Bereicherung zu empfinden, als Möglichkeit voneinander zu lernen und zu profitieren.

Selbstreflexion ist ein Baustein interkultureller Kompetenz. Stetige Neugier, Menschen und Sachverhalte verstehen zu wollen, die Bereitschaft, sich mit anderen auseinanderzusetzen, bilden den Nährboden für Lernen. Diese eigene Neugier so zu transportieren, dass alle Kinder der Einrichtung mit einer fragenden und offenen Haltung an Neues herangehen, ist das Ziel der Fachkräfte im Pfarracker. Unser Verhalten wird von allen Kindern wahrgenommen und hat eine direkte Vorbildwirkung.

Es geht nicht darum, Wertsysteme und Sprachen in Konkurrenz zu bringen, sondern aus dem Aufeinandertreffen ein gemeinsames Neues zu schaffen.

Dabei ist natürlich auch alltagsintegrierte Sprachförderung ein wichtiger Bestandteil.

 

Aktuelle Informationen zur Schließung der Kindertageseinrichtungen und Einrichtung von Notgruppen hier.

Anmeldung Notgruppe bitte per Mail an unter Angabe der Kontaktdaten, Berufsbezeichnung und Arbeitgeber.

 

Hinweise
Öffnungszeiten Sprechzeiten & Kontakt

Der Kindergarten ist jeden Tag von 7.00 - 14.00 Uhr geöffnet

 

Anfahrt & Parken

Sie erreichen uns während der Öffnungszeit am besten von 7.00 Uhr- bis 9.00 Uhr. Oder Sie sprechen auf unseren Anrufbeantworter wir rufen Sie dann zurück.

 

 

Weitere Informationen über den Kindergarten Pfarracker:

 


Aktuelle Meldungen

Abschluss-Ausflug der Schulanfänger

(15.07.2020)

Für die Wackelzähne war der 14. Juli ein ganz besonderer Tag: Eine spannende Schatzsuche voller Rätsel und Geheimnisse, die es zu lüften galt, führte sie quer durch Großbottwar.
Alles begann im Garten des Kindergartens. Am Klettergerüst war das erste Rätsel versteckt: Ein Umschlag mit einem Puzzle darin. Alle halfen mit und waren sich schnell einig: Das Bild, das entstand, zeigte das Großbottwarer Rathaus.

Dort angekommen, gab es den 2. Umschlag. Er bestätigte, dass die Kinder richtig gelaufen waren, denn er enthielt das großgeschriebene Wort Rathaus und ein Foto davon. In der mitgebrachten Schatzkarte wurde das Wort mit Bleistift übertragen und das Foto eingeklebt. Danach gab es erst einmal eine Vesperpause.
In dem Umschlag steckte auch das Rätsel für das nächste Zwischenziel; ein Gedicht, das von einem bestimmten Tier erzählte. Die richtige Antwort, ein Esel, war schnell erraten, aber wo konnte man in Großbottwar einen Esel finden? Auf gut Glück liefen wir los, um unterwegs die Augen nach einem Esel offen zu halten. An der Eselsmühle wurden wir schließlich fündig. Hier gab es den nächsten Umschlag. Die Eselsmühle wurde in die Schatzkarte eingetragen und das Bild eingeklebt.

Das nächste Rätsel rief zuerst Verwirrung bei den Kindern hervor; es waren nämlich zwei Seiten aus unserem Lieder-Ordner im Kindergarten. Die Kinder sollten herausfinden, was die beiden Lieder miteinander zu tun hatten. Die Antwort: Beide Lieder handelten von einem Krokodil! Nach einigem Hin- und Herüberlegen stand das nächste Ziel fest: Das Croco Island war der einzige Ort, an dem man in Großbottwar Krokodile finden konnte. Wieder wurde die Schatzkarte beschrieben und beklebt.
Für die nächste Station gab es eine Such-Aufgabe: Eine Kuscheltier-Kuh wurde vermisst. Sie führte die Kinder zum CVJM Gütle. Doch wo war der angekündigte Schatz versteckt?

Durch verschiedene Wettspiele konnten die Kinder Buchstaben gewinnen, die zum Schluss zusammengesetzt das Versteck des Schatzes ergaben: OFEN. Die Kinder hatten den riesigen Ofen aus Backstein entdeckt und zwischen Gerümpel und Steinen eine mit wertvollen Steinen verzierte Kiste schnell gefunden. Die leckeren Süßigkeiten innen drin wurden an alle verteilt.
Nachdem die Kinder noch ein wenig auf dem Gütle gespielt hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Beim Rathaus wartete eine weitere Überraschung:
Zum Abschluss bekam jeder eine Kugel Eis!

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Ausflug zur Stadt am Bach

(14.07.2020)

Zum Ende des Kindergartenjahrs haben alle Kinder und Erzieherinnen einen Gesamtausflug zur Stadt am Bach unternommen.                                             

Um 9 Uhr ging es los. In der Garderobe hatten sich alle versammelt, ihren Rucksack mit Vesper und Badehose auf den Rücken gepackt und sich gemeinsam auf den Weg gemacht.

Kurze Zeit später waren wir auch schon angekommen. Jedes Kind hat sich einen schönen Sitzplatz gesucht, sein Handtuch ausgebreitet und erstmal eine kleine Stärkung von seinem Vesper zu sich genommen.                                                                                            

Dann ging es los mit der Erkundung des Geländes.

Zuerst hat sich ein Großteil der Kinder seine Badekleidung angezogen und ist zu dem kleinen Bachlauf mit der Wassermühle gegangen, um dort zu planschen.

In der Sonne war es sehr warm und das kühle Wasser eine schöne Erfrischung. Auch das große Piratenschiff mit seiner Räuberflagge war eines der Highlights an diesem Tag. In der Rolle des Piraten haben sich viele Kinder zusammengetan und wurden im Spiel zu einer wilden Piratenbande.

Einige mutige Kinder trauten sich über die hohen Holzstelzen zu balancieren. Das war nicht immer einfach, denn es forderte einen guten Körpereinsatz. An der Wasserpumpe wurde fleißig Wasser nach oben gepumpt und in verschiedene Eimer gefüllt.

Die Zeit verging wie im Fluge und schon bald waren alle wieder hungrig und haben eine kleine Pause auf ihrem Handtuch gemacht. So war auch dieser schöne Kindergartentag an der Stadt am Bach zu Ende und alle wurde nach und nach abgeholt.

 

Eure Erzieherinnen vom Kindergarten Pfarracker

 

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Kartoffel-Projekt im Kindergarten Pfarracker: Von der Kartoffel zu den Pommes

(06.07.2020)

Das Stecken
Am 16. März begann unser Kartoffel-Projekt. Zwei vorgekeimte Kartoffeln wurden gemeinsam mit den Kindern in zwei große Töpfe unter gesteckt und anschließend kräftig gegossen.

Das Wachsen- Warten und Beobachten
Leider wurde wegen der Corona-Pandemie am nächsten Tag der Kindergarten geschlossen. So konnten die Kinder gar nicht beobachten, wie bereits eine Woche später kleine grüne Sprösslinge aus der Erde wuchsen. Sie wurden jeden Tag größer und größer. Wichtig war, die Erde im Topf immer wieder aufzufüllen und die Kartoffelpflanzen  regelmäßig zu gießen. Jede Woche wurden Fotos von den Kartoffelpflanzen gemacht, damit die Kinder später sehen können, wie die Kartoffeln gewachsen waren. Nach einem Monat ragte das Kartoffelkraut schon 40 cm über die Blumentöpfe hinaus. Unter der Erde hatten sich viele Wurzeln gebildet. Nach 10 Wochen kamen die Kartoffeln in den Garten. Das Kartoffelkraut war inzwischen so lang geworden, dass es auf den Boden herunterhing. Ende Mai entdeckten wir die erste kleine Kartoffel. Nach den Pfingstferien würden wir die Kartoffeln ernten können. Mal schauen, wie viele Kartoffeln seit März gewachsen waren…  

Ernte und Verarbeitung
Nach dem die Kartoffeln nun 4 Monate unter der Erde gewachsen sind, machten wir uns Mitte Juni daran, sie zu ernten. Gespannt begannen die Kinder in der Erde zu graben. Der freudiger Ruf „Ich hab eine gefunden“, kam schon bald. Und dieser Ruf wiederholte sich viele Male. Die geernteten Kartoffeln landeten in einer Schüssel, die sich schnell mit Kartoffeln unterschiedlichster Größe füllte. Mit dieser reichen Beute gingen wir in den Kindergarten. Die Kartoffeln wurden gewaschen, geschält und geschnitten und dann mit Öl und verschiedenen Gewürzen in eine Schüssel gegeben. Deckel drauf und dann durfte jedes Kind einmal kräftig schütteln. Wir verteilten die Kartoffeln auf zwei Bleche und schoben sie bei 180 Grad für ca. 40 Minuten in den Backofen. Danach waren die Kartoffeln goldbraun und knusprig gebacken und jedes Kind durfte eine Tüte selbstgemacht „Pommes“ mit nach Hause nehmen.   

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Die kita-info-app ist da!

(17.06.2020)

Seit Ende Mai werden im Kindergarten Pfarracker keine Elternbriefe mehr verteilt. Die Eltern bekommen alle Informationen aus dem Kindergarten direkt auf ihr Handy gesendet. Das ermöglicht die neu installierte kita-info-app. Die App wurde in Deutschland entwickelt, um den Informationsaustausch zwischen Kindertageseinrichtung und Eltern zuverlässiger zu machen.

Elternbriefe gehen schnell verloren, verschwinden zwischen den mitgebrachten Kunstwerken der Kinder oder fallen auf dem Nachhauseweg auf den Boden. Nun können die Eltern sich eine für sie kostenlose App auf ihrem Smartphone installieren, über die sie Informationen zu Ausflügen, Festen, Elterngesprächen oder ganz aktuell zu den neuesten Veränderungen der Betreuungsangebote in Corona-Zeiten bekommen. Die App wird von der Stadt Großbottwar finanziert, beinhaltet also keine Kosten für die App-Nutzer und auch keine störenden Werbeanzeigen. In der App können von der Kindertageseinrichtung verschiedene Gruppen erstellt werden, an die Nachrichten versendet werden. So können wir im Kindergarten Pfarracker beispielsweise Nachrichten speziell nur an alle Erzieher oder an den Elternbeirat verschicken.

Zur App-Nutzung muss keine Handynummer angegeben werden, sondern eine E-Mail-Adresse. Eltern können bei der Installation angeben, ob sie die Nachrichten zusätzlich per Mail erhalten wollen. Nachrichten in der App können kopiert und somit einfach falls notwendig in Übersetzungsprogramme weitergeleitet werden. Ein weiterer Menüpunkt ist ein Terminkalender. Die von der Kindertageseinrichtung geschickten Termine (beispielsweise der bevorstehende Elternabend oder die nächsten Ferien) können von der App direkt in den Kalender des Smartphones übertragen werden. Wenn die Eltern es in ihren Einstellungen erlauben, werden Neuigkeiten in der kita-info-app als Push-Nachrichten angezeigt. So kommen neue Informationen schnell und zuverlässig bei den Eltern an. Der Nachrichtenaustausch verläuft komplett über deutsche Server und untersteht den deutschen Datenschutz-Richtlinien.

Nach mehreren Wochen Testlauf können wir die Rückmeldung vieler anderer Kindertageseinrichtungen in ganz Deutschland zu der kita-info-app bestätigen: Die App erleichtert uns den Informationsaustausch mit den Eltern und auch als Erzieher untereinander enorm.

Weitere Informationen zur kita-info-app unter https://www.kita-info-app.de/

 

Foto: https://www.google.de/search?q=kita-info-app&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwji-9zwiYnqAhXGsaQKHV3nDNcQ_AUoAnoECAwQBA&biw=1461&bih=684#imgrc=r8evebFkmaUpfM&imgdii=HrpnEZz2rrdK6M

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Die Verkehrspolizei besucht den Kindergarten Pfarracker

(09.03.2020)

Am 06. März 2020 stand die Polizei vor dem Kindergarten Pfarracker. Aber nicht um jemanden zu verhaften, sondern um mit den 5-6-jährigen einen Spaziergang der besonderen Art zu machen: Die Polizisten zeigten und erklärten, wie man sich an einem Zebrastreifen, an einer Fußgänger-Ampel und beim Überqueren einer Straße verhält. Für viele Kinder aus der Gruppe beginnt im Sommer die Schule und dann ist es notwendig, dass sie wissen, was an diesen Stellen zu tun ist. Jedes Kind durfte es einzeln ausprobieren. Die Polizisten machten während den Übungen immer wieder auf Gefahrenquellen und Fehler aufmerksam. Besonders schwierig wurde es, als wir zwischen zwei geparkten Autos eine Straße überquerten. Die Kinder mussten sich langsam vortasten, darauf achten, dass die parkenden Autos nicht plötzlich wegfahren wollten und ob von links oder rechts Autos heranfuhren. Die Kinder machten ihre Sache jedoch gut und konzentriert und so gelangten alle sicher auf die andere Straßenseite. Wir bedanken uns bei der Verkehrspolizei für ihren Besuch und die vielen hilfreichen Tipps.

Auch im Alltag des Kindergartens Pfarracker hat die Verkehrserziehung ihren festen Platz: Jeden Freitag findet ein Spaziergang durch und um Großbottwar statt, bei dem die Kinder unter anderem lernen, eine Straße zu überqueren, richtig an einer Straße zu gehen und Verantwortung für jüngere Kinder zu übernehmen.  

 

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Der Kindergarten Pfarracker besucht das ASB Pflegeheim

(26.02.2020)

Am Dienstag, den 25. Februar 2020 waren 10 Kinder vom Kindergarten Pfarracker zu Besuch im ASB Pflegeheim. Es war der zweite Besuch dieser Art; bereits im Dezember waren wir dort und haben den Senioren unsere Nikolaus- und Weihnachtslieder präsentiert.

Auch diesmal hatten wir ein Lied mitgebracht; es hieß „Wir schicken ein Lächeln in die Welt“.
Danach kam eine große Überraschung: Wir hatten in den letzten Wochen ein Projekt im Kindergarten durchgeführt mit dem Thema „Wo komme ich her?“. Dabei war ein Tanz mit bunten Tüchern entstanden zu dem passenden Lied „Wir sind alle Kinder dieser Welt“. Diesen Tanz führten wir jetzt den Senioren im ASB-Heim vor.

Dann durften Kinder und Senioren gemeinsam aktiv werden. Wir hatten aus dem Kindergarten das Bastelmaterial für einen lustigen Faschingshut mitgebracht. Seite an Seite beklebten Kinder und Senioren gewöhnliche weiße Pappteller mit knallbunten Papierschnipseln und machten daraus außergewöhnliche Hüte. Nach den ersten schüchternen Blicken kamen Kinder und Senioren beim Basteln immer mehr aus sich heraus; halfen sich gegenseitig und staunten über die bunten Werke des Anderen.

Nach einem gemeinsamen Abschlusslied machten die Kinder sich wieder auf den Weg in den Kindergarten. Manche Kinder waren sehr nachdenklich auf dem Heimweg. Sie erzählten von ihren Omas und Opas und stellten Fragen über das Pflegeheim. Der Besuch im Pflegeheim hat uns gefallen und wir kommen gerne mal wieder.

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Faschingsfeier im Kindergarten Pfarracker

(24.02.2020)

Am 20. Februar war einiges anders als sonst im Kindergarten Pfarracker: Statt Kindern und Erziehern kamen Polizisten, Prinzessinnen, Superhelden und alle möglichen Tiere durch die Türe herein. Im Kindergarten war der Fasching ausgebrochen.

Nach dem Morgenkreis wartete ein ganz besonderes Vesper auf uns: Im Flur des Kindergartens war ein Buffet aufgebaut! Butterbrezeln, Muffins und Berliner standen neben Gemüsespießen, Fasnetküchle, Waffeln und vielem mehr. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle Eltern, die zu diesem herrlichen Buffet beigetragen haben! Jeder Esstisch im Gruppenraum war mit bunten Luftschlangen dekoriert.
Nach dem Essen begann dann unsere lustige Faschingsfeier. In drei Gruppen zogen die Kinder durch die Räume: Im Bewegungsraum wurde fröhlich getanzt und natürlich war auch fetzige Bewegung angesagt. Im Theater gab es Faschingsspiele aller Art. Hier eilten Marienkäfer, Feuerwehrmänner und Prinzessinnen gemeinsam um aufgestellte Stühle, um bei der „Reise nach Jerusalem“ einen Sitzplatz zu ergattern. Im Kreativraum entstanden lustige Clowns aus buntem Papier.

Nach dieser rasanten Faschingsfeier trafen sich alle Kinder im Garten wieder. Beim anschließenden Vesper wurden die letzten Reste der wunderbaren Festtafel vertilgt.

Nach dieser Stärkung trafen wir uns alle noch einmal in der großen Runde im Bewegungsraum. Stolz durfte jedes Kind vor den anderen sein Kostüm vorführen.
Und natürlich durfte eine gemeinsame Polonaise nicht fehlen!

Nach diesem aufregenden Tag machten sich alle glücklich auf den Heimweg. 

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Besuch der Wackelzähne im Sportunterricht

(10.02.2020)

An drei Mittwoch-Terminen von Januar bis Februar trafen sich die Wackelzähne, die Vorschüler aus dem Kindergarten Pfarracker, gekleidet in Jogginghosen und bepackt mit Taschen, die gefüllt waren mit Trinkflaschen und Turnschuhen. Es ging zum Sportunterricht in die Wunnensteinschule. Dort durften wir beim Toben, Spielen, Rennen, Springen und vielem mehr dabei sein.

Unseren Weg durch die Innenstadt nutzten wir, um das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben. Zum Beispiel wie man schaut, bevor man über eine Straße geht oder wie man sich an einem Zebrastreifen oder einer Ampel verhält.

In der Schule angekommen zogen wir uns um und erkundeten die riesige Turnhalle. Bei unserem ersten Besuch durfte sich jedes Kind, bevor der Unterricht losging, einen Reifen, ein Seil oder einen Ball aus den Regalen nehmen und auf der ganzen Hallenfläche ausprobieren. Ertönte der Pfiff des Lehrers, wurden die Spielmaterialien schnell wieder verstaut und wir trafen uns mit den Schulkindern im großen Kreis. Dann wurde erklärt, was uns in den nächsten 45 Minuten erwarten würde. Da bekamen viele schon bei den Erklärungen leuchtende Augen! Wir spielten lustige Fangspiele, um uns aufzuwärmen. Die Schulkinder zeigten uns einige von den Spielen, die sie im Unterricht spielten. Einmal spielten wir sogar eines unserer Lieblingsspiele aus dem Kindergarten: Feuer, Wasser, Sturm. Das war ein Erlebnis, mit so viel Platz und so vielen Kindern, die mitspielten!

Wir spielten auch ein lustiges Spiel namens Harry-Potter-Fange. Es gab die Fänger Harry, Ron und Hermine. Wer von Harry gefangen wurde, verwandelte sich in einen Stein und durfte sich nicht mehr bewegen. Wer von Ron gefangen wurde, verwandelte sich in ein Schwein und musste sich auf vier Beinen mit Grunz-Geräuschen über den Boden bewegen. Hermine schließlich verwandelte alle, die sie fing, in einen wilden Wackelpudding.

Eine Woche später hatte der Lehrer eine große Musikbox mitgebracht. Wenn die Musik lief, durften sich alle durch die ganze Halle bewegen. Dabei musste stets auf den Lehrer geachtet werden, der immer wieder Bewegungen vormachte. Stoppte die Musik musste alle die Bewegung zeigen, die der Lehrer vorgemacht hatte.

Als ein weiteres lustiges Fangspiel stellte sich Schwarz-Weiß-Fange heraus. Mädchen und Jungs standen sich in zwei langen Reihen gegenüber. Beim Ausruf „Weiß“ mussten die Mädchen die Jungs fangen und andersherum bei „Schwarz“ die Jungs die Mädchen. Wer die hinter sich liegende Wand erreichte, ohne gefangen zu werden, hatte gewonnen.

Wir hatten viel Spaß im Sportunterricht! Wir durften den Weg zur Schule und die Turnhalle kennenlernen und in das Leben der großen Schulkinder reinschnuppern. Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch in der Schule! 

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Sankt Nikolaus besucht den Kindergarten Pfarracker

(10.12.2019)

Viele Wochen hatten die Kinder sehnsüchtig auf diesen Tag gewartet! Nikolauslieder waren wochenlang fleißig geübt worden; die Kinder hatten für den Nikolaus Bilder gemalt; die Wackelzähne hatten eine Karte geschrieben und die Einhörner sogar einen Tanz eingeübt. Jedes Kind hatte in den Wochen vor dem 6. Dezember einen Socken mitgebracht, der im Flur aufgehängt worden war.

Doch zum Erstaunen der Kinder waren die Socken am Morgen des Nikolaus-Tags dann spurlos verschwunden! Gespannt saßen die Kinder kurz darauf im Morgenkreis, als es plötzlich laut an die Türe klopfte und Sankt Nikolaus höchstpersönlich hereintrat! Die Kinder begrüßten ihn begeistert mit dem Lied „Guten Tag, ich bin der Nikolaus“.

Sankt Nikolaus erzählte uns eine Geschichte aus seinem goldenen Buch. Anschließend zeigten die Einhörner ihren fröhlichen Schneeflocken-Tanz.

Dann war es endlich soweit: Sankt Nikolaus öffnete seinen großen Sack und zauberte die vollgepackte Socke eines jeden Kindes heraus! „Dankeschön, lieber Nikolaus!“, sagten die Kinder im Chor. Stolz übergaben sie dem Nikolaus danach ihre selbst gemalten Bilder und sangen ihm zum Abschied ein weiteres Nikolauslied.

Dann musste der Nikolaus wieder gehen, denn wie heißt es in unserem Lied: „Es gibt viel zu tun, es gibt viel zu tun, ich (Nikolaus) hab keine Zeit mich auszuruhn‘…“
Begeistert verabschiedeten die Kinder sich von Sankt Nikolaus. Für einige begann an diesem Tag schon die Vorfreude auf den nächsten Nikolaustag…  

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"Komm, wir woll'n Laterne laufen..." Laternenfest im Kindrgarten Pfarracker

(13.11.2019)

Pünktlich zum Martinstag fand am 11. November das diesjährige Laternenfest im Kindergarten Pfarracker statt. Die Kinder, ihre Geschwister, Eltern, Verwandte und Freunde rückten in einem Raum des Kindergartens eng zusammen. Alle waren gespannt auf das kleine Programm, dass die Kinder zusammengestellt hatten. Zu Beginn sangen wir das Lied „Der Herbst ist da“.

Dann kam der große Moment für die Wackelzähne, die Großen im Kindergarten: Sie führten ein Schattenspiel auf! Wochenlang hatten sie Figuren gebastelt und fleißig das Stück geprobt. Es klappte sehr gut und die Wackelzähne bekamen großen Applaus.

Mit dem gemeinsamen Lied „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“, stimmten wir uns auf den Laternenlauf ein. Warm angezogen und mit wunderschön leuchtenden Laternen in der Hand, machten wir uns anschließend auf den Weg durch das Städtchen. Unser erstes Ziel war der große Brunnen am Marktplatz. „Komm, wir woll‘n Laternen laufen“, schallte es dort laut durch die Nacht.
Dann ging es zum Kindergarten zurück.

Nach einem letzten gemeinsamen Laternenlied, ließen wir den Abend dort mit heißem Punsch und einem vielfältigen Buffet, zu dem viele Eltern beigetragen hatten, ausklingen.

 

 

Quelle Titelbild: https://www.bing.com/images/search?view=detailV2&id=D0FE9581AC7F0AEB22C40655B9383B0E3BC17473&thid=OIP.nMOz9pltBQjbwwG7Ug17-gHaDT&mediaurl=http%3A%2F%2Fwww.heinrich-schuetz-haus.de%2Fimages_jpg%2Flaternenumzug.jpg&exph=259&expw=580&q=laterne+laufen+clipart&selectedindex=157&ajaxhist=0&vt=0&eim=0,1,6

 

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KiTa-Spielothek – Neue Spiele für den Kindergarten Pfarracker

(16.10.2019)

Initiative von Mehr Zeit für Kinder e.V. stattet KiTas mit Spielwaren aus

 

 Der Kindergarten Pfarracker zählt zu den Gewinnern der „KiTa-Spielothek“ 2019 und erhält damit ein umfangreiches Spielwarenpaket mit wissenschaftlich geprüften Produkten. Das Besondere an der „KiTa-Spielothek“: Die Produkte sollen auch an die Familien der Kinder zum gemeinsamen Spielen zu Hause ausgeliehen werden.

 

Der Kindergarten hat sich am Aufruf der Initiative „KiTa-Spielothek“ des Mehr Zeit für Kinder e.V. beteiligt und ein umfangreiches Spielwarenpaket gewonnen. Insgesamt werden in diesem Jahr 500 Kitas ausgestattet. Die Initiative „KiTa-Spielothek“ möchte spielerisch die Entwicklung von Kindergartenkindern fördern und durch die Ausleihe der Produkte zu den Familien nach Hause die Spielkultur in den Familien stärken. Gesponsert werden die Produkte in diesem Jahr von den Herstellern Bruder, Ravensburger, Zapf Creation, Little Tikes und rolly toys.

 

Ausleihe der Spiele nach Hause

An unserem diesjährigen Elternabend am 23.10.2019 werden die Erzieherinnen die Eltern mit ins Boot holen, indem sie die Spiele vorstellen und mit den Eltern diese gemeinsam ausprobieren.

Wie in einer Bibliothek dürfen die Kinder ihre Lieblingsspiele aus der „KiTa-Spielothek“ ausleihen und mit nach Hause nehmen, um sie dort gemeinsam in der Familie zu spielen. Die Erzieherinnen und Erzieher können den Eltern Ratschläge geben, welche Spielwaren die Fähigkeiten ihrer Kinder besonders gut fördern. Auf diese Weise entsteht eine Erziehungspartnerschaft zwischen Erziehern und Eltern und es ergeben sich Anlässe zu Gesprächen über die Entwicklung des Kindes.

 

Kinder lernen beim Spielen

Die „KiTa-Spielothek“ enthält Produkte, die erfahrene Pädagogen und Wissenschaftler des ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm auf ihre Förderaspekte hin getestet und für gut befunden haben. Spielen spielt bei der Entwicklung der Kinder buchstäblich eine zentrale Rolle. „Kinder unterscheiden nicht zwischen Spielen und Lernen, sie lernen spielend“, erklärt Prof. Dr. Manfred Spitzer, Gründer und Leiter des ZNL. Das gemeinsame Spielen mit Eltern und Erziehern dient der sprachlichen, emotionalen und sozialen Entwicklung.

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Der Kindergarten Pfarracker beim Äpfel-Aufsammeln

(07.10.2019)

Nachdem wir in der Woche zuvor bei der Traubenernte helfen durften, machte sich am Dienstag, den 01. Oktober eine Gruppe Wackelzähne und Einhörner auf den Weg zu den Streuobstwiesen der Stadt Großbottwar. Wir wollten Äpfel sammeln, um wieder frischen Apfelsaft für den Kindergarten zu haben. Nach dem gemeinsamen Vesper auf der Picknick-Decke waren wir bereit für die Arbeit: 100 Kilo Äpfel wollten wir sammeln!
Schnell wurde uns klar, dass wir nicht alle Äpfel unter den Bäumen in unsere Eimer legen konnten: Einige waren bereits angefault. Dennoch fanden wir auch viele schöne Äpfel, die unsere Eimer schnell füllten. Es war ein sonniger klarer Herbsttag und bald konnten wir unsere Jacken ausziehen.
Baum für Baum ernteten wir ab; Eimer für Eimer wurde gefüllt, in größere Eimer entleert und schließlich in große Säcke gefüllt.
Wir waren sehr fleißig:
Am Ende waren 4 große Säcke prall gefüllt!
Stolz und zufrieden über unsere Leistung machten wir uns auf den Heimweg. Unsere Energie reichte sogar noch für ein fetziges Wettrennen!    

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Die Wackelzähne bei der Traubenlese

(24.09.2019)

Am Dienstag, den 24. September machten sich die Vorschulkinder (Wackelzähne) vom Kindergarten Pfarracker auf den langen Weg zum Weinberg Winzerhausen. Unser Ziel war der Weinberg der Familie Fink. Dort angekommen stärkten wir uns erst einmal mit unserem mitgebrachten Vesper.

Während dem Essen gab es viel zu entdecken, zu sehen und zu hören:
viele Menschen, die mit Scheren und Eimern in den Händen vorbeiliefen, große Traktoren, die mit Zubern beladen vorüber donnerten und kleine Traktoren, die langsam und vorsichtig ihre vollen Butten auf die Wägen entleerten.

Danach konnten es die Kinder kaum erwarten selbst mit Hand anzulegen. Mit Scheren aus dem Kindergarten bewaffnet ging es noch einige Meter den Weinberg hinauf. Nachdem uns erklärt wurde, wie man die Trauben abschneiden und sortieren muss, bevor sie im Eimer landen, legten wir los. Es war gar nicht so einfach alle Trauben unter all den Blättern zu finden und mit der kleinen Schere abzuschneiden. Doch es machte großen Spaß. Wir durften sogar helfen, die vollen Eimer in den Butten zu entleeren.

Nach getaner Arbeit gab es für alle eine Überraschung: Frau Fink hatte Traubensaft mitgebracht und jeder, der wollte bekam dazu noch einen Trauben von der Sorte, die wir geerntet hatten. Um ein großes Dankeschön zu sagen, sangen wir der Familie Fink zum Abschluss das passende Lied „Der Herbst ist da“; da heißt es nämlich in der dritten Strophe: „Er (der Herbst) bringt uns Wein – heihussasa“. Dann machten wir uns auf den Heimweg zum Kindergarten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Familie Fink!
Es war ein sehr schöner und einzigartiger Ausflug.

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Projekt "Vom Korn zum Mehl zum Brot"

(05.08.2019)

Juli-Projekt im Kindergarten Pfarracker

„Vom Korn zum Mehl zum Brot“

 

Im Juli befassten sich die Einhörner im Kindergarten Pfarracker mit einem neuen Projekt. Zum Einstieg gingen wir spazieren und suchten Felder mit Weizen, Hafer, Gerste und Sonnenblumen. Diese fanden wir. Die Einhörner staunten nicht schlecht, wie hoch diese Felder gewachsen waren. Und wie groß ein Weizenfeld sein kann. Wir haben einige Getreidekörner mit in den Kindergarten genommen. Dort haben wir sie nochmals bestimmt und aus einzelnen Getreidehalmen ein schönes Windlicht gebastelt. Diese haben bei unserem Sommerfest die Tische geschmückt. Als nächstes besuchten wir die Bäckerei Storchennest im Städtle. In der Zwischenzeit hatten wir besprochen, dass aus den geernteten Getreidekörnern in der Mühle Mehl gemacht wird und mit diesem Mehl beim Bäcker Brot, Brötchen, Brezeln und Kuchen hergestellt werden. Und tatsächlich fanden die Kinder diese Dinge in der Bäckerei vor. Wir schauten uns die Produkte nicht nur an, sondern kauften sie auch und machten ein kleines Picknick auf dem Spielplatz.

In der folgenden Woche machten sich die Einhörner auf den Weg nach Hof und Lembach. Dort besuchten wir einen Bauernhof um einen Mähdrescher anzuschauen. Uns wurde diese Maschine genau erklärt. Es gibt vorne ein Schneidemesser, mit diesem wird das Getreide geschnitten. Danach werden die geernteten Körner durch ein Rohr befördert und kommen in den Anhänger vom Traktor, der bereit auf dem Feld steht. Zum Abschluss durften die Kinder ganz nach oben auf den Mähdrescher steigen. Die Kinder hatten so eine gute und weite Sicht. Dieser Ausflug wurde mit einem leckeren Eis abgerundet, das schmeckte jedem, denn es war ein heißer Sommertag.

Zum Abschluss unseres Projektes wollten die Kinder kleine Bäcker sein. Nichts leichter als das. Wir verwandelten unsere Küche in eine kleine Backstube. Die Einhörner bereiteten einen Brotteig vor. Dieser wurde später im Backofen in einer Backform gebacken. Das Ergebnis war spitze, stellten die Einhörner fest. Und alle Pfarrackerkindergartenkinder ließen sich das leckere selbstgebackene Brot mit Butter oder  Frischkäse schmecken.

Der Monat Juli war zu Ende. Die Einhörner können auf ein lehrreiches „Korn-Projekt“ zurückblicken. Sie haben gelernt das Getreide zu bestimmen, damit kreativ zu sein, die Getreideernte zu beobachten und sogar mit gemahlenem Korn etwas herzustellen.    

       

Foto zu Meldung: Projekt "Vom Korn zum Mehl zum Brot"

Sommerfest im Kindergarten Pfarracker

(22.07.2019)

Wochenlang hatten alle darauf hin gefiebert. Es waren Lieder und Tänze eingeübt, Dekorationen gebastelt und alle Familien des Kindergartens eingeladen worden. Am Freitag, den 19. Juli war es dann endlich so weit: das große Kindergarten-Sommerfest stand vor der Tür!
Die 4- und 5-jährigen hatten für die Begrüßung ein afrikanisches Lied vorbereitet. Dazu trommelten sie und begrüßten dann alle Gäste in ihren Muttersprachen. Auch die jüngsten im Kindergarten zeigten den Gästen was sie konnten: Sie sangen ein Lied, begleitet mit selbstgebastelten Rasseln und Klanghölzern und luden alle ein mitzusingen. Dann kam der große Moment für die Großen, die Wackelzähne. Sie hatten viele Wochen lang geübt, um das Märchen Dornröschen als Theaterstück vorzuführen. Während eine Erzieherin das Märchen vorlas, huschten eine Prinzessin, ein Königspaar, ein Koch, weise Frauen  und ein Prinz über die Bühne. Es klappte ausgezeichnet: Jeder wusste, was er zu tun hatte und keiner vergaß seinen Text.
Anschließend wurde das große bunte Buffet eröffnet. Viele Familien hatten etwas dazu beigetragen. Wer genug von den Köstlichkeiten aus aller Welt gekostet hatte, konnte die Spielstraße erkunden, die über den ganzen Garten verteilt war: Das gab es zum Beispiel eine Schatztruhe, in der man nach Edelsteinen suchen konnte; man konnte mit dem Froschkönig dosenwerfen oder mit bunten Bändern den Zaun des Kindergartens verschönern.
Ein gemeinsamer Tanz mit Eltern und Kindern bildete den Abschluss dieses schönen Sommerfestes.

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Waldwoche im Kindergarten Pfarracker

(11.06.2019)

Die Woche vom 03.-07. Juni verbrachte der Kindergarten Pfarracker im Kälbling Wald. Jeden Morgen trafen sich Kinder und Erzieherinnen am Parkplatz und spazierten gemeinsam zum Waldspielplatz. Im großen Kreis wurde der Tag dort mit Liedern begonnen.
Anschließend trennte sich die Gruppe in Große und Kleine. Die größeren Kinder wanderten ein ganzes Stück durch den Wald zu ihrem „Stammplatz“; einer lichten Waldstelle an einem Teich. Die Jüngeren verbrachten den Vormittag an ihrem Treffpunkt an der Waldrutsche.

Nach der Vesperpause wurde der Platz zum Abenteuer- und Entdeckungsort. Die Kinder sammelten Blätter und Tiere wie Raupen, Käfer und Schnecken in Lupengläsern, spielten Verstecken und Fange im Unterholz oder lauschten dem lauten Gequake der Frösche im Teich. Die jüngeren Kinder entdeckten einen steilen Hang, den sie als Rutsche nutzten, um sich anschließend an einem Seil wieder hinaufzuziehen.

Neben dem vielen Toben und Entdecken kamen die Kinder gern zu der Picknickdecke in der Mitte des Platzes zurück, um eine Pause zu machen. Interessiert wurde dort in Bilderbüchern und dicken Naturführern geschmökert. Wir fanden sogar einige von den Tieren und Pflanzen, die wir im Wald entdeckt hatten. Aus Erdfarbe entstanden Kunstwerke und die Kinder spielten gerne das selbstgemachte Waldmemory. Fundstücke aus dem Wald wurden in der Fantasie der Kinder zu Musikinstrumenten und Alltagsgegenständen umfunktioniert. Ein hohler Baumstumpf wurde so plötzlich zum Grill. Aus Naturmaterialien wurden Ketten und Webrahmen gestaltet.

Ein weiteres Highlight war der Bau eines Tipis, das über die ganze Woche hinweg entstand. Auf dem Hin- und Rückweg vom und zum Waldspielplatz unternahmen wir Streifzüge quer durch den Wald, kämpften uns durch Dornen und Brennnesseln und kletterten Hänge hinunter.
Viel zu schnell war die herrliche Waldwoche vorüber!

Die Kinder haben im Wald den Freiraum und die Zeit ohne Spielzeug genossen. Sie haben ihre motorischen, koordinativen und sozialen Fähigkeiten ausgebaut. Es entstanden neue Freundschaften und die Kinder wuchsen als Gruppe zusammen.       

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Ausflug zum Bauernhof

(27.05.2019)

Nachdem die Kinder tagelang darauf hin gefiebert hatten, war es am Mittwoch, den 22. Mai endlich soweit: Mit dem Bus ging es nach Murr auf den Bauernhof von Familie Bühler.

Die Busfahrt war sehr aufregend! In Murr angekommen ging es zu Fuß aus dem Ort hinaus auf die Felder. Auf dem Bauernhof bekam jedes Kind eine grüne Kartoffelkiste zum Draufsitzen. So machten wir in einem großen Kreis erst einmal Vesperpause.

Die Erkundungstour begann im alten Kuhstall. Dort wohnen die Jungtiere, die Rinder. Man kann es sich ein bisschen vorstellen wie den Weg der Kühe vom Kindergarten bis zur Berufsschule. Hier drin war es dunkel und es roch ungewohnt – nach dem Mist der Tiere und nach Silage; klein gehäckseltes Gras und Mais, Futter für die Tiere. Die Kinder versuchten die jungen Kühe zu streicheln und zu füttern. Wir schauten uns zusammen das Horn einer Kuh an. Es war weich und hohl und lustiger weise aus demselben Material wie menschliche Fingernägel. Dann kam das Highlight der Erkundungstour: Wir betraten den Neuen Stall, wo die großen Kühe standen. Eine ganze Reihe neugieriger Kuhköpfe wandte sich uns zu. Die Kinder begannen sofort, die Tiere mit Heu und Kartoffeln zu füttern. Anschließend schauten wir uns den sogenannten Melkstand an, wo die Kühe morgens und abends gemolken werden. Wir staunten über die Melkmaschine, die 6 Kühe gleichzeitig melken kann und über den riesigen Milchtank, in dem die Milch gekühlt wird, bis das Milchauto sie abholt.

Dann durften die Kinder sich die ganz kleinen Kühe, die Kälbchen, anschauen. Ein weiteres Highlight war der Gang zur großen Maschinenhalle des Bauernhofes. Hier wurden die verschiedenen Maschinen abgestellt, die der Bauer braucht um die Felder zu bearbeiten. Jedes Kind durfte auf einem der riesigen Traktoren Platz nehmen und stolz für die Kamera hinter dem großen Lenkrad posieren. Leider hieß es dann schon Abschied nehmen.  

Der Weg zur Bushaltestelle war schnell geschafft, denn es war eine Überraschung angekündigt worden. Und die Freude war groß: Am Marktplatz gab es für alle eine Kugel Eis. Das passte gut zu dem Ausflug, denn das Eis wird mit der Milch vom Bauernhof der Familie Bühler hergestellt. So ging es anschließend mit tollen Erinnerungen an die vielen Erlebnisse auf dem Bauernhof mit dem Bus nach Großbottwar zurück.                                   

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Muttertags-Singen im Kindergarten Pfarracker

(20.05.2019)

Am 13. Mai waren alle Kinder im Kindergarten Pfarracker ganz aufgeregt: Auf halb eins waren alle Mamas eingeladen worden. Tagelang hatten wir unser Muttertags-Lied geübt und jedes Kind hatte ein Geschenk für seine Mama gebastelt. Sogar den Ablauf unserer kleinen Vorführung hatten wir zweimal geprobt.

 

Nacheinander kamen die Altersgruppen in den Garten, wo bereits die Mütter warteten, und stellten sich vor dem Kindergarten auf. Die Wackelzähne begannen die Vorführung mit einem einstudierten Tanz.
Zu fetziger Musik hieß es da: „Runter in die Hocke und dann wieder rauf…“

 

Anschließend war der große Moment für alle Kinder gekommen: Laut sangen sie ihren Mamas ein Dankeschön für ihre Liebe, Wärme und Fürsorge. Im Anschluss holte sich jedes Kind seine Bastelei bei einer Erzieherin ab und beschenkte die strahlenden Mütter. Es war ein Herz aus Draht, das mit kunterbunten Perlen verziert war. So verließen die Mütter den Kindergarten reich beschenkt und gerührt.

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EMIL-Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen

(02.04.2017)

Auch in diesem Kindergartenjahr haben die neu zu uns gekommenen Kolleginnen an der EMIL-Qualifizierung teilgenommen.  In den EMIL-Fortbildungen haben wir (die Erzieherinnen vom Pfarracker) gelernt, auf verschiedenen Ebenen des pädagogischen Alltags Gelegenheiten für selbstgesteuertes Tun und soziales Lernen zu schaffen.

Warum erscheint uns dies wichtig und notwendig:

wir haben beobachtet das unsere Kindergartenkinder häufig Schwierigkeiten haben sich zurückzuhalten, dass sie sich leicht ablenken lassen und dass sie sich schwer tun ihr Verhalten und ihre Gefühle zu regulieren. Auf der Suche nach Lösungen sind wir auf das EMIL-Konzept gestoßen und haben uns entschlossen, uns darin weiter zu qualifizieren.

Deshalb möchten wir Ihnen das EMIL -Konzept vorstellen:

Es geht bei diesem Konzept darum, die executiven Funktionen (man spricht in diesem Zusammenhang auch von Selbstregulation) zu stärken. Gemeint sind die geistigen Fähigkeiten , die es uns ermöglichen, unser Denken und Verhalten bewusst zu steuern, sowie kontrolliert mit den eigenen Gefühlen umzugehen.

Wenn Kinder beispielsweise dazu aufgefordert werden zu warten, sich zu beruhigen oder aufmerksam zuzuhören, werden Verhaltensweisen verlangt, die auf den exekutiven Funktionen aufbauen.

Was sind executive Funktionen?

Die Steuerung des bewussten Handelns durch exekutive Funktionen beruht auf dem Zusammenspiel einzelner Teilaspekte. Um sich selbst erfolgreich steuern zu können, muss man automatische Reaktionen hemmen (Inhibition), Informationen im Arbeitsgedächtnis verarbeiten und geistig flexibel sein. Diese drei Funktionen steuern als eine Einheit das bewusste Handeln, d.h. das „Sich-im-Griff-haben“ oder auch die „Willenskraft“.

Damit haben sie großen Einfluss auf die Gestaltung des sozialen Miteinanders. Wer sich selbst „im Griff hat“, kommt in sozialen Situationen leichter zurecht und hat Vorteile beim Lernen.

Dies belegen aktuelle Studien:

· Kindergartenkinder mit besserer Inhibition zeigen höhere soziale Kompetenzen

  • Gut ausgebildete exekutive Funktionen verringern das Risiko zu delinquenten und antisozialen Verhaltensweisen
  • 4-jährige Kinder mit besseren exekutiven Funktionen erreichen als Erwachsene höhere Bildungsabschlüsse und können Stress besser bewältigen
  • Zum Zeitpunkt des Schuleintritts sagen exekutive Funktionen und die Selbstregulation mindestens genauso viel über die Schuleignung aus wie Vorläuferfertigkeiten in Mathematik und Deutsch
  • Exekutive Funktionen haben großen Einfluss auf die Lernleistung. Besonders in Mathematik und Sprache zeigen sich starke Zusammenhänge mit den exekutiven Funktionen

Exekutive Funktionen und selbstgesteuertes Tun können vielfältig gefördert werden. Denn in einem System wie dem Kindergarten greifen viele Aspekte ineinander, die Einfluss auf das Verhalten und die Entwicklung der Kinder haben.

 

 

EMIL bezieht alle Ebenen der pädagogischen Arbeit ein:

· die Haltung der Erzieherin und ihre Interaktion mit den Kindern

· die strukturellen Bedingungen und die Gestaltung des Umfeld

· die pädagogischen Angebote

 

Wie setzen wir EMIL um:

Haltung – Dialog – Interaktion

Kinder brauchen Erwachsene, die sie ernst nehmen in ihren Gefühlen, feinfühlig auf sie eingehen, Orientierung geben und ihnen vorleben, wie es gelingt, die eigenen Gefühle wahr zu nehmen und zu regulieren. z.B. Wir spiegeln Gefühle wieder, so dass die Kinder zunehmend besser, sich selbst beruhigen und achtsam mit sich und anderen umgehen. Sie trauen Kindern zu, eigenständig Lösungen für Probleme zu finden. Fragen werden wichtiger als Antworten, Selbsttätigkeit und kreatives Denken sind gefordert.

Strukturen

Ein weiteres Anliegen des EMIL-Konzepts ist es, eine Lernumgebung zu schaffen, in der Kinder gute Voraussetzungen für selbstgesteuertes Tun und ein entspanntes soziales Miteinander vorfinden. Hier spielen die räumliche Gestaltung und die Darbietung von Material, die zeitlichen Abläufe und Übergänge zwischen Angeboten, die Gruppenzusammensetzung und Altersstruktur sowie die vereinbarten Regeln und Rituale eine bedeutende Rolle.

Pädagogische Angebote

Durch pädagogische Angebote können die exekutiven Funktionen gefordert und damit gefördert werden.

Wichtig ist hierbei, Spiel- und Handlungsanlässe zu schaffen, die Kinder zum planvollen zielgerichteten Handeln, zum Aushandeln von Interessen und Zielen sowie zur eigenständigen Suche nach Lösungen anregen. Dies kann sowohl durch strukturierte Angebote als auch während der Freispielzeit geschehen. Entscheidend ist in jedem Fall das "Wie", also das methodische Vorgehen und die Art, wie Kinder in die Gestaltung eingebunden werden.

Kleine Helferlein

Auf allen drei der beschriebenen Handlungsebenen können „Kleine Helferlein“ eingesetzt werden, wenn Situationen zu bewältigen sind, die sonst noch nicht eigenständig bewältigt werden können. Unter "Kleinen Helferlein" verstehen wir bildliche Symbole, wie z. B. zur Kennzeichnung von Funktionsbereichen und Materialien, kleine Hilfsmittel wie Sanduhren zur selbständigen Zeitkontrolle oder auch die Ermutigung zum sprachlichen Begleiten von Handlungen. Immer geht es darum, dem Kind oder den Kindern durch eine kleine äußere Hilfe Selbstständigkeit und das Gefühl von Selbstwirksamkeit zu ermöglichen. Sobald die Kinder die Situation zunehmend allein meistern können, kommt das "Kleine Helferlein" seltener und irgendwann gar nicht mehr zum Einsatz.

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