Kindergarten Pfarracker


Im Pfarracker 18
71723 Großbottwar

Telefon (07148) 90 00 38

E-Mail E-Mail:

Öffnungszeiten:

offene Einrichtung
mit verlängerten Öffnungszeiten (VÖ):
Montag - Freitag 7.00 Uhr- 14.00 Uhr

 

Unser Kindergarten befindet sich in der Nähe des historischen Stadtkerns von Großbottwar. Bei uns treffen sich täglich Kinder zwischen 2;10 und 6 Jahren aus verschiedenen Nationalitäten - sie lernen, spielen und wachsen miteinander auf.

 

Der Umgang mit Unterschiedlichkeit ist bei uns von Wertschätzung und Respekt geprägt. Ziel ist dabei, Andersartigkeit als Bereicherung zu empfinden, als Möglichkeit voneinander zu lernen und zu profitieren.

Selbstreflexion ist ein Baustein interkultureller Kompetenz. Stetige Neugier, Menschen und Sachverhalte verstehen zu wollen, die Bereitschaft, sich mit anderen auseinanderzusetzen, bilden den Nährboden für Lernen. Diese eigene Neugier so zu transportieren, dass alle Kinder der Einrichtung mit einer fragenden und offenen Haltung an Neues herangehen, ist das Ziel der Fachkräfte im Pfarracker. Unser Verhalten wird von allen Kindern wahrgenommen und hat eine direkte Vorbildwirkung.

Es geht nicht darum, Wertsysteme und Sprachen in Konkurrenz zu bringen, sondern aus dem Aufeinandertreffen ein gemeinsames Neues zu schaffen.

Dabei ist natürlich auch alltagsintegrierte Sprachförderung ein wichtiger Bestandteil.

 

Aktuelle Informationen zur Schließung der Kindertageseinrichtungen und Einrichtung von Notgruppen hier.

Anmeldung Notgruppe bitte per Mail an unter Angabe der Kontaktdaten, Berufsbezeichnung und Arbeitgeber.

 

Hinweise
Öffnungszeiten Sprechzeiten & Kontakt

Der Kindergarten ist jeden Tag von 7.00 - 14.00 Uhr geöffnet

 

Anfahrt & Parken

Sie erreichen uns während der Öffnungszeit am besten von 7.00 Uhr- bis 9.00 Uhr. Oder Sie sprechen auf unseren Anrufbeantworter wir rufen Sie dann zurück.

 

 

Weitere Informationen über den Kindergarten Pfarracker:

 


Aktuelle Meldungen

Kleine Tüten voller Überrraschungen

(12.05.2021)

Da staunten die Kinder in der Notbetreuung im Kindergarten Pfarracker nicht schlecht. Im Morgenkreis war in der Mitte ein kleines Tütchen zu sehen. Ein Kind entdeckte eine aufgemalte Sonne. Ein anderes Kind meinte, das wir da mal  in die Tüte reinschauen sollten. Wir klärten die Kinder auf, dass wir die Tüten von der Bücherei von nebenan bekommen haben. Schon erinnerte sich ein Kind, dass wir schon mal ein Päckchen von der Bücherei bekommen haben. „Da war eine Bastelanleitung für einen Clown darin“, meinte an anders Kind. Wir staunten nicht schlecht, über das  detaillierte Erinnerungsvermögen unserer Kinder.

Was kommt wohl dieses Mal in der Überraschungstüte von der Bücherei zum Vorschein? Keine Bastelanleitung, sondern ein Anleitung zum Einpflanzen von Samen. In der Tüte befanden sich außerdem ein Töpfchen, Erde, Samen und ein Holzstick zum Beschriften. Gemeinsam entschlüsselten wir die Pflanzanleitung, die wie immer kindgerecht mit Bildern, von den Büchereimitarbeitern gestaltet wurde. Auch sprachen wir über das Wachstum der verschiedenen Pflanzen im Frühjahr. Nicht nur Blumen wachsen, sondern auch Gemüse. Das können die Kinder zurzeit mit unserem Hoch Beet erleben. Auch dort wurde gesät. Es wachsen  Radieschen und Karotten und auch die Minze vom letzten Jahr wächst wieder und wir konnten schon zum ersten Mal wieder Zitronen-Minze-Wasser herstellen.

Verraten wurde noch nicht, welche Samen jedes Kind in seinem Töpfchen gesät hat. Wir wollen das Wachstum gemeinsam im Kindergarten beobachten und erst dann Bestimmen, welche Samen im Überraschungstütchen der Bücherei gewesen waren. Wenn die ersten Pflänzchen sprießen wollen wir uns gemeinsam überlegen, wie wir herausfinden können, um welche Pflanze es sich handelt.

Zum Schluss bleibt nur noch, uns bei der Stadtbücherei zu bedanken. Wie immer lebt unsere Kooperation von solchen Aktionen.

Das Team vom Kindergarten Pfarracker              

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Theater-Spielen im Kindergarten - Vorhang auf für Prinzessinnen und Könige, für Köche und Pferde, Alte und Junge!

(07.05.2021)

Seit ein paar Wochen gibt es im Rollenspiel-Bereich im Kindergarten ein besonderes Angebot: Einmal in der Woche dürfen die Kinder zu einer Geschichte, die vorgelesen oder erzählt wird, Theater spielen. In den letzten Wochen war es das Märchen Dornröschen.

Nachdem die Kinder die Geschichte gehört hatten, wurde genau besprochen welche Personen im Märchen vorkommen und welche Verkleidungen und Gegenstände benötigt werden würden.

Dann konnte das Theaterspiel beginnen. Die Kinder schlüpften begeistert in ihre Rollen und wurden zu Prinzen, Königen oder Köchinnen. Vielen Kindern kamen während des Theater-Spielens tolle Ideen, wie sie ihre Rolle gestalten konnten. Ein Junge, der einmal die Rolle des Königs spielte, hatte zum Beispiel den tollen Einfall, für das Fest zu Dornröschens Geburt eine Einladungsliste schreiben. Besonders wichtig war, dass auf dieser Liste die Zahl Zwölf stand; schließlich waren 12 weise Frauen zum Fest geladen. Ein Mädchen, nutzte in der Rolle des Dornröschens die Abwesenheit des Königs und setzte sich einmal frech auf den leeren Königsthron.

 Das Theaterspielen ist jede Woche ein großer Spaß! Die Kinder dürfen sich im Vorfeld von sich aus dafür melden. Einige haben solche Freude daran, dass sie jede Woche dabei sein wollen und dafür sogar auf den freitäglichen Spaziergang verzichten.

Rollenspiel ist ein wesentlicher Bestandteil des kindlichen Spiels. Es regt die Fantasie und das soziale Vorstellungsvermögen an („Ich spiele den Papa, deswegen gehe ich arbeiten.“) Es ermöglicht den Kindern in andere Rollen zu schlüpfen und die eigenen Vorstellungen, Wünsche und das eigene Können auszuprobieren („Ich werde als Ritter gegen das Böse kämpfen“; „Heute will ich mal die böse Hexe sein“). Die Kinder lernen, sich in andere Personen hineinzuversetzen, in dem sie eine Rolle mit bestimmten Eigenschaften und Verhaltensweisen einnehmen (zum Beispiel eine Mutter, die sich liebevoll um ihr Kind kümmert).  Im gemeinsamen Spiel mit anderen können die Kinder lernen, Meinungsverschiedenheiten zu klären und Frustrationstoleranz entwickeln.

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Kartoffelprojekt im Kindergarten Pfarracker

(27.04.2021)

Anfang März starteten wir im Kindergarten Pfarracker unser 2. Kartoffelprojekt. Letztes Frühjahr konnten die Kinder aufgrund der Kindergartenschließung nur beim Pflanzen und später beim Ernten dabei sein. In diesem Jahr konnten die Kinder das Wachsen der Kartoffelpflanze wenigstens einige Wochen mitverfolgen.

Am Dienstag, den 16. März begann das Projekt: In zwei große Töpfe steckten wir jeweils eine Kartoffel in die Erde. Wir wollten uns in den nächsten Wochen und Monaten um die Kartoffeln kümmern, sie immer wieder gießen und beobachten, wie sie über und unter der Erde wachsen würden. Wichtig war, dass die Kartoffel gut vorgekeimt war und von viel Erde umgeben war. Alle haben mit angepackt und beim Erde-Streuen und Gießen geholfen. Dann hieß es warten…

In den nächsten Wochen beobachteten die Kinder begeistert, wie die grünen Triebe der Kartoffelpflanze aus der Erde kamen und jeden Tag größer wurden. Eine bestimmte Gruppe Kinder traf sich immer wieder, um die Kartoffeln mit frischer Erde und Wasser zu versorgen. Gemeinsam besprachen wir, dass die eigentliche Kartoffel unter der Erde wächst und dass Kartoffeln sogenannte „Nachtschattengewächse“ sind, die im Schatten der Nacht wachsen. Mit einem speziell mit Sichtschlitzen präparierten Eimer konnten die Kinder auch das Wachstum unter der Erde beobachten.

Leider mussten letzte Woche die Kindergärten erneut schließen und ihr Kinder könnt wieder nicht beobachten, wie die Kartoffeln weiter wachsen. Mit den Kindern in der Notbetreuung werde ich mich weiter um eure Kartoffeln kümmern und immer wieder Bilder machen. Auf der Homepage vom Kindergarten könnt ihr dann das Wachsen eurer Kartoffeln weiterverfolgen.

 

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Osterfeier im Kindergarten Pfarracker

(07.04.2021)

Dieses Jahr gab es zu Ostern gleich zwei tolle Veranstaltungen im Kindergarten Pfarracker: Am Montag, den 29.03.21 begann die Oster-Stimmung mit einem Schattenspiel, das die Wackelzähne viele Wochen eingeübt hatten, um es allen anderen Kindern an diesem Tag zu präsentieren.

Das Schattenspiel war großartig. Die Kinder schauten und hörten interessiert und gespannt zu, und lauschten der tollen Geschichte über den kleinen Hasen Lilli, der in der Geschichte verschwunden war, dann aber Gott sei Dank wieder auftauchte. Das Schattenspiel war eine tolle Vorbereitung auf unsere Osterfeier am nächsten Tag.

Am Dienstag, den 30.03.21 hieß es dann „Jetzt kommt die Osterzeit, alle Hasen machen sich bereit“. Die Osterfeier begann mit einem tollen Frühstück; der Tisch war schön gedeckt mit selbstgebastelten Hasen und es gab frisches Obst. Es hat uns allen sehr gut geschmeckt. Und alle waren begeistert von den tollen Hasen die auf dem Tisch gestanden sind.

Nach dem tollen Frühstück, erwartete uns im Bewegungsraum eine schöne Geschichte von Hoppel, dem Schneehasen und dem Osterhasen. Es war wie im Kino. Alle Kinder haben spannend und interessiert zugehört. Anschließend haben wir unser schönes Osterlied zusammen gesungen. Das hat sich wirklich toll angehört. Nach dieser schönen Geschichte, ging es aufgeregt los zum Osternester suchen.

 

Alle Kinder waren gespannt, ob der Osterhase was für sie dagelassen hat. Zuerst durften die Raupen und die Schmetterlinge im Garten suchen, und sind voller Freude fündig geworden.

Danach durften auch endlich die Einhörner und Wackelzähne auf die Suche gehen, ungeduldig eilten sie in den Garten, um zu suchen. Auch sie wurden fündig: Der Osterhase hatte jedem Kind ein tolles Körbchen mit Schokolade und einer super Wurf-Rakete dagelassen.

Die Kinder waren total fasziniert und haben es gleich ausprobiert. Wir beendeten unsere Osterfeier mit einer fetzigen Runde Faules Ei. Viele Kinder haben begeistert mitgemacht. 

Es war wirklich eine sehr schöne Feier und wir freuen uns schon wieder auf nächstes Jahr. Wenn es dann wieder heißt „Jetzt kommt die Osterzeit, alle Hasen machen sich bereit“.

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Endlich ist es wieder soweit

(17.03.2021)

Endlich ist es wieder soweit…

Unser Projekt „Büchlein, Büchlein hier im Schrank“ in Koopertation mit der Stadtbücherei Großbottwar kann fortgeführt werden.

In der Osterzeit ist natürlich ein Osterbuch an der Reihe. Der Klassiker von Helme Heine „Das schönste Ei der Welt“ beschäftigt uns in nächster Zeit. Wir haben dieses Buch von der Stadtbücherei ausgeliehen. In diesem Buch wollen 3 Hühner die Schönsten sein. Und weil sie sich absolut nicht einigen können, ruft der König einen Wettstreit aus. Welches Huhn legt das schönste Ei? Alle 3 Hühner geben sich große Mühe und jedes gelegte Ei ist etwas ganz besonderes. Nach dem Vorlesen sprachen wir über das Buch. Die Kinder hatten unterschiedliche Meinungen über das „schönste Ei der Welt“. Sie schilderten ihre Empfindungen. Einige fanden das kleine, reine, schöne Ei am schönsten. Andere wiederum entschieden sich für das größte Ei. Und es gab auch Kinder die das bunte, ungewöhnlich eckige Ei für das Schönste hielten. Wir stellten fest, dass das Empfinden für Schönheit unterschiedlich sein kann.

Um dem eigenen Gefühl, was Schönheit betrifft, näher zu kommen, ließen die Projektkinder ihrer Kreativität freien Lauf. Und dies kann sich sehen lassen. Den Projektkindern ihr schönstes Ei der Welt wird die Stadtbücherei zur Osterzeit an ihren Fenstern ausstellen. Es sind wunderschöne Ostereier geworden. Auch im Kindergarten Pfarracker werden große, gebastelte Eier an den Fenstern gegenüber der Stadtbücherei zu sehen sein.

Wir hoffen nun, dass wir bald auch einen Besuch in der Stadtbücherei Großbottwar machen dürfen. Die Projektkinder warten sehnlichst darauf, das Innenleben einer Bücherei kennen zu lernen.

Es grüßt das

Team vom Kindergarten Pfarracker

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Kooperation mit der Stadtbücherei

(10.02.2021)

In Kooperation mit der Stadtbücherei Großbottwar hat der Kindergarten Pfarracker gerne die Bastelangebote dieser angenommen. Passend zum Schnee, den wir ja in letzter Zeit häufig hatten, wurden eifrig Schneemänner gebastelt. In kleinen Tüten von der Bücherei fanden die Kinder Anleitung und Material für einen Schneemann.

Auch ein 2. Angebot ließ sich der Kindergarten Pfarracker nicht nehmen. Im Morgenkreis wurde neugierig in eine Basteltüte von der Bücherei geschaut. Zum Vorschein kam eine lustige, in Bilder vorbereitete Anleitung, für ein Clownsgesicht. Auch das Bastelmaterial befand sich in der Tüte.

Mit Freude bastelten die Kinder die Clownsgesichter. Passend zur Faschingszeit.

Vielen Dank an die Stadtbücherei Großbottwar, für die Kooperation, die durch diese Aktion „belebt“ wurde und die wir gerne weiter pflegen möchten, wenn wieder mehr möglich ist.

Das Team vom Kindergarten Pfarracker

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Hurra der Schnee ist da!!!

Es schneit, es schneit kommt alle  aus dem Haus......

Endlich hatte es auch in Großbottwar soviel Schnee, dass wir einen Schneemann bauen konnte. Das hat allen Kinder die z. Zt. die Notbetreuung besuchen großen Spaß gemacht. Danach haben wir uns noch mit unseren Rutschtellern an unserm kleine Hang im Garten vergnügt. Das war einfach toll!

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Weihnachtsfeier

(22.12.2020)

Weihnachtsfeier im Kindergarten Pfarracker

 

Am 15.12.2020 hieß es im Kindergarten Pfarracker: “Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen fürchtet euch nicht.“ Denn es war unsere Weihnachtsfeier auf die sich die Kinder schon sehr gefreut hatten.

Als erstes haben wir wie jeden Morgen unseren schönen Adventskranz im Morgenkreis angezündet, und unser Lied dazu gesungen. Danach haben wir alle zusammen gefrühstückt. Und anschließend gingen wir alle zusammen raus in den Garten, nochmal eine Runde rennen, spielen und austoben.

Dann um 11 Uhr, ging unsere Weihnachtsfeier los. Wir haben uns zusammen im Bewegungsraum getroffen, der schon schön geschmückt war mit unserem Tannenbaum der von den Kindern mit selbst gebastelten Dingen geschmückt worden war.

Dann gab es auf der großen Leinwand eine tolle Weihnachtsgeschichte. Alle hörten begeistert zu. Danach haben wir alle nochmal zusammen das schöne Weihnachtslied: “Tragt in die Welt nun ein Licht“ gesungen.

Anschließend gab es noch ein Theaterstück das die Wackelzähne präsentierten. Die Geschichte des Theaterstückes hieß: „Paulchen Bär feiert Weihnachten“. Das haben die Wackelzähne wirklich super gemacht. Alle Kinder haben gespannt zugeschaut.

Zum Abschluss unserer Weihnachtsfeier gab es noch unseren selbst gebackenen Plätzchen die wir endlich naschen durften, und natürlich noch die Bescherung.

Es gab vom Weihnachtsmann ein neues Polizeiauto für den Baupalast, neue Puppen für das Puppenhaus und ein neues Fahrzeug für den Garten.

Es war eine wirkliche tolle Feier! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

 

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„Guten Tag, ich bin der Nikolaus“ – Nikolausfeier im Kindergarten Pfarracker

(16.12.2020)

Als die Kinder am 07.12. morgens den Kindergarten betraten, fiel einigen sofort eine Veränderung auf: Die Socken, die sie in den letzten Tagen im Kindergarten abgegeben hatten und die fein säuberlich an einer Schnur aufgehängt gewesen waren, waren verschwunden. Der Nikolaus hat sie mitgenommen, da waren sich alle einig. Aber konnte der Nikolaus überhaupt kommen, in Corona-Zeiten? Ja, er kam! Als alle Kinder im Morgenkreis versammelt saßen, klopfte es plötzlich laut an das Fenster. Draußen stand ein großer Mann, mit weißem Bart und rotem Mantel und einem schweren Sack auf dem Rücken – die Kinder jubelten, als sie den Nikolaus erkannten! Stolz sangen sie für den Nikolaus ein Lied, das wir in den letzten Wochen fleißig geübt hatten: „Guten Tag, ich bin der Nikolaus…“. Der Nikolaus erkundigte sich, ob jemand auch ein Gedicht aufsagen könnte. Und tatsächlich: Die Einhörner (4-5-Jährige) hatten eines auswendig gelernt und bekamen dafür großen Applaus. Dann reichte der Nikolaus seinen schweren Sack durchs Fenster und winkte zum Abschied. Die Kinder konnten nicht recht glauben, dass der Sack wirklich so schwer sei. So durfte jedes Kind der Reihe nach, einmal den Sack hochheben. Danach wurde er dann endlich geöffnet. Zum Vorschein kamen alle Socken der Kinder, gefüllt mit Mandarinen, Nüssen und Schokolade. Was für eine schöne Überraschung!

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Projekt: Büchlein, Büchlein hier im Schrank

(26.11.2020)

Projekt: „Büchlein, Büchlein hier im Schrank…“

Im Kindergarten Pfarracker gibt es in diesem Kindergartenjahr ein Projekt, das die Vorschulkinder unsere „Wackelzähne“ das ganze Jahr begleitet. Wir wollen den Kindern den Umgang mit Büchern vertraut machen, ihr Interesse daran erwecken und ihnen erklären wie wichtig Bücher für das ganze Leben sind.

Zurzeit beschäftigen wir uns mit dem Buch „Die kleine Eule fliegt zu den Sternen“ von Susanne Weber. In der Geschichte geht es um eine Eule, die gerade fliegen lernt und gleich zu den Sternen fliegen will. Doch diese sind zu weit weg. Enttäuscht sitzt sie nun nachts auf ihrem Baum und blickt in den Sternenhimmel. Und ihr Warten wird belohnt. Eine Sternschnuppe, ein wunderschöner Schweif aus Licht kommt zu der Eule herunter. Die Eule sagt: “Jetzt hab ich alles Glück der Welt.“

Viele Gefühle werden in dieser Geschichte angesprochen. Es geht um Enttäuschung, Geduld und Erfüllung von Wünschen. Wir haben uns über diese Gefühle unterhalten und die Wackelzahn-Kinder waren ganz begeistert, was die kleine Eule erlebt hatte. Erst war sie enttäuscht, nicht bis zu den Sternen fliegen zu können. Dann wartete sie geduldig, was passieren würde. Denn ihr Vater hatte ihr gesagt, wenn man geduldig ist und warten kann, kommen manchmal die Sterne auch auf die Erde. Und tatsächlich kam ein Stern in Form von einer Sternschnuppe zu ihr herunter.

Die Kinder waren von diesem Buch so begeistert, dass beschlossen wurde eine Eule zu basteln. Viele Arbeitsschritte, vom Ausschneiden der einzelnen Körperteile der Eule, über das Verzieren des Federkleides, bis zum Zusammenkleben der Einzelteile der Eule, mussten getan werden. Arbeitsschritte, die sich im sogenannten Arbeitsgedächtnis der Kinder abspeichern müssen, um dann umgesetzt werden zu können.

Es hat sich gelohnt. Das fertigte Kunstwerk kann man hier bestaunen.

   

Bücher fördern die ganzheitliche Entwicklung von Kindern.

 Sie helfen:

  • Sprache anzuregen und zu fördern
  • Wortschatz zu vermitteln
  • Interessen und Neigungen zu fördern
  • Grundlage für gute Lesekompetenz in der Schule zu legen
  • Kreativität und Fantasie anzuregen („innere Bilder“ erzeugen)
  • Ausdauer und Konzentration zu stärken
  • Gedächtnis und Vorstellungsvermögen zu trainieren (Zurück- und Vorausdenken)
  • soziales Verhalten zu stärken
  • Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken
  • Nähe und Geborgenheit zu schaffen
  • als Abendritual das Kind zur Ruhe kommen zu lassen

Weitere Bildungsbereiche, wie z.B. Bewegen, Singen, Musizieren oder Malen können hilfreiche Formen sein, um Geschichten und Sachinhalte noch verständlicher zu machen.

Foto zu Meldung: Projekt: Büchlein, Büchlein hier im Schrank

Lichterfest im Kindergarten Pfarracker

(10.11.2020)

Am Dienstag, den 03.11.2020 hieß es im Kindergarten Pfarracker: “Lichterkinder, auf dieser Erde, leuchten wie Sterne am Himmelszelt.“

Wir haben dieses Jahr ein tolles Lichterfest gefeiert! Jede Altersgruppe hat eine schöne Aufführung vorgetragen. Die Schmetterlinge (3-4 Jährige) haben einen Lichtertanz vorgeführt: Jedes Kind hielt ein Licht in Händen und zu schöner Musik ging es im Kreis. Die Einhörner (4-5 Jährige) ließen bei ihrer Aufführung eine Kerze zu einem selbst gesungenen Lichterlied von Hand zu Hand wandern. Die Wackelzähne (5-6 Jährige) hatten wochenlang geübt, um ein tolles Lichter-Gedicht auswendig vorzutragen.

Allen Kindern hat es sehr gefallen. Und das Ambiente im Garten war toll, mit vielen schönen Lichterketten und Windlichtern. Nach den Aufführungen haben wir zusammen gemütlich gevespert. Jedes Kind hatte leckere Speisen dabei und als besonderes Highlight gab es selbst gemachten Kinderpunsch. Der war sehr sehr lecker!

Nach dem vespern durften es sich alle im Bewegungsraum auf Kissen und Bänken gemütlich machen. Wir bekamen wir eine tolle Geschichte vorgelesen. Die Bilder dazu wurden auf unserer großen Leinwand gezeigt. In der Geschichte ging es um ein Mädchen namens Emma und einen Bären mit Namen Bo, die einem Zauberlicht im Dunkeln folgen und dabei herausfinden, wie mutig sie sind.

Zum Schluss durfte jedes Kind eine selbstgebastelte Tischlaterne mit nach Hause nehmen.

Es war in diesem Jahr ein anderes Fest als sonst, aber es war für alle Beteiligten ein sehr schöner Abend gewesen! Wir Erzieherinnen hatten den Eindruck, dass es den Kinder in diesem Jahr ganz besonders gut gefallen hat: Zum ersten Mal hatten sie abends, als es schon dunkel war, ohne die Eltern nochmal in den Kindergarten kommen dürfen!

 

 

 

Foto zu Meldung: Lichterfest im Kindergarten Pfarracker

Abschluss-Ausflug der Schulanfänger

(15.07.2020)

Für die Wackelzähne war der 14. Juli ein ganz besonderer Tag: Eine spannende Schatzsuche voller Rätsel und Geheimnisse, die es zu lüften galt, führte sie quer durch Großbottwar.
Alles begann im Garten des Kindergartens. Am Klettergerüst war das erste Rätsel versteckt: Ein Umschlag mit einem Puzzle darin. Alle halfen mit und waren sich schnell einig: Das Bild, das entstand, zeigte das Großbottwarer Rathaus.

Dort angekommen, gab es den 2. Umschlag. Er bestätigte, dass die Kinder richtig gelaufen waren, denn er enthielt das großgeschriebene Wort Rathaus und ein Foto davon. In der mitgebrachten Schatzkarte wurde das Wort mit Bleistift übertragen und das Foto eingeklebt. Danach gab es erst einmal eine Vesperpause.
In dem Umschlag steckte auch das Rätsel für das nächste Zwischenziel; ein Gedicht, das von einem bestimmten Tier erzählte. Die richtige Antwort, ein Esel, war schnell erraten, aber wo konnte man in Großbottwar einen Esel finden? Auf gut Glück liefen wir los, um unterwegs die Augen nach einem Esel offen zu halten. An der Eselsmühle wurden wir schließlich fündig. Hier gab es den nächsten Umschlag. Die Eselsmühle wurde in die Schatzkarte eingetragen und das Bild eingeklebt.

Das nächste Rätsel rief zuerst Verwirrung bei den Kindern hervor; es waren nämlich zwei Seiten aus unserem Lieder-Ordner im Kindergarten. Die Kinder sollten herausfinden, was die beiden Lieder miteinander zu tun hatten. Die Antwort: Beide Lieder handelten von einem Krokodil! Nach einigem Hin- und Herüberlegen stand das nächste Ziel fest: Das Croco Island war der einzige Ort, an dem man in Großbottwar Krokodile finden konnte. Wieder wurde die Schatzkarte beschrieben und beklebt.
Für die nächste Station gab es eine Such-Aufgabe: Eine Kuscheltier-Kuh wurde vermisst. Sie führte die Kinder zum CVJM Gütle. Doch wo war der angekündigte Schatz versteckt?

Durch verschiedene Wettspiele konnten die Kinder Buchstaben gewinnen, die zum Schluss zusammengesetzt das Versteck des Schatzes ergaben: OFEN. Die Kinder hatten den riesigen Ofen aus Backstein entdeckt und zwischen Gerümpel und Steinen eine mit wertvollen Steinen verzierte Kiste schnell gefunden. Die leckeren Süßigkeiten innen drin wurden an alle verteilt.
Nachdem die Kinder noch ein wenig auf dem Gütle gespielt hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Beim Rathaus wartete eine weitere Überraschung:
Zum Abschluss bekam jeder eine Kugel Eis!

Foto zu Meldung: Abschluss-Ausflug der Schulanfänger

Ausflug zur Stadt am Bach

(14.07.2020)

Zum Ende des Kindergartenjahrs haben alle Kinder und Erzieherinnen einen Gesamtausflug zur Stadt am Bach unternommen.                                             

Um 9 Uhr ging es los. In der Garderobe hatten sich alle versammelt, ihren Rucksack mit Vesper und Badehose auf den Rücken gepackt und sich gemeinsam auf den Weg gemacht.

Kurze Zeit später waren wir auch schon angekommen. Jedes Kind hat sich einen schönen Sitzplatz gesucht, sein Handtuch ausgebreitet und erstmal eine kleine Stärkung von seinem Vesper zu sich genommen.                                                                                            

Dann ging es los mit der Erkundung des Geländes.

Zuerst hat sich ein Großteil der Kinder seine Badekleidung angezogen und ist zu dem kleinen Bachlauf mit der Wassermühle gegangen, um dort zu planschen.

In der Sonne war es sehr warm und das kühle Wasser eine schöne Erfrischung. Auch das große Piratenschiff mit seiner Räuberflagge war eines der Highlights an diesem Tag. In der Rolle des Piraten haben sich viele Kinder zusammengetan und wurden im Spiel zu einer wilden Piratenbande.

Einige mutige Kinder trauten sich über die hohen Holzstelzen zu balancieren. Das war nicht immer einfach, denn es forderte einen guten Körpereinsatz. An der Wasserpumpe wurde fleißig Wasser nach oben gepumpt und in verschiedene Eimer gefüllt.

Die Zeit verging wie im Fluge und schon bald waren alle wieder hungrig und haben eine kleine Pause auf ihrem Handtuch gemacht. So war auch dieser schöne Kindergartentag an der Stadt am Bach zu Ende und alle wurde nach und nach abgeholt.

 

Eure Erzieherinnen vom Kindergarten Pfarracker

 

Foto zu Meldung: Ausflug zur Stadt am Bach

Kartoffel-Projekt im Kindergarten Pfarracker: Von der Kartoffel zu den Pommes

(06.07.2020)

Das Stecken
Am 16. März begann unser Kartoffel-Projekt. Zwei vorgekeimte Kartoffeln wurden gemeinsam mit den Kindern in zwei große Töpfe unter die Erde gesteckt und anschließend kräftig gegossen.

Das Wachsen- Warten und Beobachten
Leider wurde wegen der Corona-Pandemie am nächsten Tag der Kindergarten geschlossen. So konnten die Kinder gar nicht beobachten, wie bereits eine Woche später kleine grüne Sprösslinge aus der Erde wuchsen. Sie wurden jeden Tag größer und größer. Wichtig war, die Erde im Topf immer wieder aufzufüllen und die Kartoffelpflanzen  regelmäßig zu gießen. Jede Woche wurden Fotos von den Kartoffelpflanzen gemacht, damit die Kinder später sehen können, wie die Kartoffeln gewachsen waren. Nach einem Monat ragte das Kartoffelkraut schon 40 cm über die Blumentöpfe hinaus. Unter der Erde hatten sich viele Wurzeln gebildet. Nach 10 Wochen kamen die Kartoffeln in den Garten. Das Kartoffelkraut war inzwischen so lang geworden, dass es auf den Boden herunterhing. Ende Mai entdeckten wir die erste kleine Kartoffel. Nach den Pfingstferien würden wir die Kartoffeln ernten können. Mal schauen, wie viele Kartoffeln seit März gewachsen waren…  

Ernte und Verarbeitung
Nach dem die Kartoffeln nun 4 Monate unter der Erde gewachsen waren, machten wir uns Mitte Juni daran, sie zu ernten. Gespannt begannen die Kinder in der Erde zu graben. Der freudiger Ruf „Ich hab eine gefunden“, kam schon bald. Und dieser Ruf wiederholte sich viele Male. Die geernteten Kartoffeln landeten in einer Schüssel, die sich schnell mit Kartoffeln unterschiedlichster Größe füllte. Mit dieser reichen Beute gingen wir in den Kindergarten. Die Kartoffeln wurden gewaschen, geschält und geschnitten und dann mit Öl und verschiedenen Gewürzen in eine Schüssel gegeben. Deckel drauf und dann durfte jedes Kind einmal kräftig schütteln. Wir verteilten die Kartoffeln auf zwei Bleche und schoben sie bei 180 Grad für ca. 40 Minuten in den Backofen. Danach waren die Kartoffeln goldbraun und knusprig gebacken und jedes Kind durfte eine Tüte selbstgemachter „Pommes“ mit nach Hause nehmen.   

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Die kita-info-app ist da!

(17.06.2020)

Seit Ende Mai werden im Kindergarten Pfarracker keine Elternbriefe mehr verteilt. Die Eltern bekommen alle Informationen aus dem Kindergarten direkt auf ihr Handy gesendet. Das ermöglicht die neu installierte kita-info-app. Die App wurde in Deutschland entwickelt, um den Informationsaustausch zwischen Kindertageseinrichtung und Eltern zuverlässiger zu machen.

Elternbriefe gehen schnell verloren, verschwinden zwischen den mitgebrachten Kunstwerken der Kinder oder fallen auf dem Nachhauseweg auf den Boden. Nun können die Eltern sich eine für sie kostenlose App auf ihrem Smartphone installieren, über die sie Informationen zu Ausflügen, Festen, Elterngesprächen oder ganz aktuell zu den neuesten Veränderungen der Betreuungsangebote in Corona-Zeiten bekommen. Die App wird von der Stadt Großbottwar finanziert, beinhaltet also keine Kosten für die App-Nutzer und auch keine störenden Werbeanzeigen. In der App können von der Kindertageseinrichtung verschiedene Gruppen erstellt werden, an die Nachrichten versendet werden. So können wir im Kindergarten Pfarracker beispielsweise Nachrichten speziell nur an alle Erzieher oder an den Elternbeirat verschicken.

Zur App-Nutzung muss keine Handynummer angegeben werden, sondern eine E-Mail-Adresse. Eltern können bei der Installation angeben, ob sie die Nachrichten zusätzlich per Mail erhalten wollen. Nachrichten in der App können kopiert und somit einfach falls notwendig in Übersetzungsprogramme weitergeleitet werden. Ein weiterer Menüpunkt ist ein Terminkalender. Die von der Kindertageseinrichtung geschickten Termine (beispielsweise der bevorstehende Elternabend oder die nächsten Ferien) können von der App direkt in den Kalender des Smartphones übertragen werden. Wenn die Eltern es in ihren Einstellungen erlauben, werden Neuigkeiten in der kita-info-app als Push-Nachrichten angezeigt. So kommen neue Informationen schnell und zuverlässig bei den Eltern an. Der Nachrichtenaustausch verläuft komplett über deutsche Server und untersteht den deutschen Datenschutz-Richtlinien.

Nach mehreren Wochen Testlauf können wir die Rückmeldung vieler anderer Kindertageseinrichtungen in ganz Deutschland zu der kita-info-app bestätigen: Die App erleichtert uns den Informationsaustausch mit den Eltern und auch als Erzieher untereinander enorm.

Weitere Informationen zur kita-info-app unter https://www.kita-info-app.de/

 

Foto: https://www.google.de/search?q=kita-info-app&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwji-9zwiYnqAhXGsaQKHV3nDNcQ_AUoAnoECAwQBA&biw=1461&bih=684#imgrc=r8evebFkmaUpfM&imgdii=HrpnEZz2rrdK6M

Foto zu Meldung: Die kita-info-app ist da!

Die Verkehrspolizei besucht den Kindergarten Pfarracker

(09.03.2020)

Am 06. März 2020 stand die Polizei vor dem Kindergarten Pfarracker. Aber nicht um jemanden zu verhaften, sondern um mit den 5-6-jährigen einen Spaziergang der besonderen Art zu machen: Die Polizisten zeigten und erklärten, wie man sich an einem Zebrastreifen, an einer Fußgänger-Ampel und beim Überqueren einer Straße verhält. Für viele Kinder aus der Gruppe beginnt im Sommer die Schule und dann ist es notwendig, dass sie wissen, was an diesen Stellen zu tun ist. Jedes Kind durfte es einzeln ausprobieren. Die Polizisten machten während den Übungen immer wieder auf Gefahrenquellen und Fehler aufmerksam. Besonders schwierig wurde es, als wir zwischen zwei geparkten Autos eine Straße überquerten. Die Kinder mussten sich langsam vortasten, darauf achten, dass die parkenden Autos nicht plötzlich wegfahren wollten und ob von links oder rechts Autos heranfuhren. Die Kinder machten ihre Sache jedoch gut und konzentriert und so gelangten alle sicher auf die andere Straßenseite. Wir bedanken uns bei der Verkehrspolizei für ihren Besuch und die vielen hilfreichen Tipps.

Auch im Alltag des Kindergartens Pfarracker hat die Verkehrserziehung ihren festen Platz: Jeden Freitag findet ein Spaziergang durch und um Großbottwar statt, bei dem die Kinder unter anderem lernen, eine Straße zu überqueren, richtig an einer Straße zu gehen und Verantwortung für jüngere Kinder zu übernehmen.  

 

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Der Kindergarten Pfarracker besucht das ASB Pflegeheim

(26.02.2020)

Am Dienstag, den 25. Februar 2020 waren 10 Kinder vom Kindergarten Pfarracker zu Besuch im ASB Pflegeheim. Es war der zweite Besuch dieser Art; bereits im Dezember waren wir dort und haben den Senioren unsere Nikolaus- und Weihnachtslieder präsentiert.

Auch diesmal hatten wir ein Lied mitgebracht; es hieß „Wir schicken ein Lächeln in die Welt“.
Danach kam eine große Überraschung: Wir hatten in den letzten Wochen ein Projekt im Kindergarten durchgeführt mit dem Thema „Wo komme ich her?“. Dabei war ein Tanz mit bunten Tüchern entstanden zu dem passenden Lied „Wir sind alle Kinder dieser Welt“. Diesen Tanz führten wir jetzt den Senioren im ASB-Heim vor.

Dann durften Kinder und Senioren gemeinsam aktiv werden. Wir hatten aus dem Kindergarten das Bastelmaterial für einen lustigen Faschingshut mitgebracht. Seite an Seite beklebten Kinder und Senioren gewöhnliche weiße Pappteller mit knallbunten Papierschnipseln und machten daraus außergewöhnliche Hüte. Nach den ersten schüchternen Blicken kamen Kinder und Senioren beim Basteln immer mehr aus sich heraus; halfen sich gegenseitig und staunten über die bunten Werke des Anderen.

Nach einem gemeinsamen Abschlusslied machten die Kinder sich wieder auf den Weg in den Kindergarten. Manche Kinder waren sehr nachdenklich auf dem Heimweg. Sie erzählten von ihren Omas und Opas und stellten Fragen über das Pflegeheim. Der Besuch im Pflegeheim hat uns gefallen und wir kommen gerne mal wieder.

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Faschingsfeier im Kindergarten Pfarracker

(24.02.2020)

Am 20. Februar war einiges anders als sonst im Kindergarten Pfarracker: Statt Kindern und Erziehern kamen Polizisten, Prinzessinnen, Superhelden und alle möglichen Tiere durch die Türe herein. Im Kindergarten war der Fasching ausgebrochen.

Nach dem Morgenkreis wartete ein ganz besonderes Vesper auf uns: Im Flur des Kindergartens war ein Buffet aufgebaut! Butterbrezeln, Muffins und Berliner standen neben Gemüsespießen, Fasnetküchle, Waffeln und vielem mehr. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle Eltern, die zu diesem herrlichen Buffet beigetragen haben! Jeder Esstisch im Gruppenraum war mit bunten Luftschlangen dekoriert.
Nach dem Essen begann dann unsere lustige Faschingsfeier. In drei Gruppen zogen die Kinder durch die Räume: Im Bewegungsraum wurde fröhlich getanzt und natürlich war auch fetzige Bewegung angesagt. Im Theater gab es Faschingsspiele aller Art. Hier eilten Marienkäfer, Feuerwehrmänner und Prinzessinnen gemeinsam um aufgestellte Stühle, um bei der „Reise nach Jerusalem“ einen Sitzplatz zu ergattern. Im Kreativraum entstanden lustige Clowns aus buntem Papier.

Nach dieser rasanten Faschingsfeier trafen sich alle Kinder im Garten wieder. Beim anschließenden Vesper wurden die letzten Reste der wunderbaren Festtafel vertilgt.

Nach dieser Stärkung trafen wir uns alle noch einmal in der großen Runde im Bewegungsraum. Stolz durfte jedes Kind vor den anderen sein Kostüm vorführen.
Und natürlich durfte eine gemeinsame Polonaise nicht fehlen!

Nach diesem aufregenden Tag machten sich alle glücklich auf den Heimweg. 

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Besuch der Wackelzähne im Sportunterricht

(10.02.2020)

An drei Mittwoch-Terminen von Januar bis Februar trafen sich die Wackelzähne, die Vorschüler aus dem Kindergarten Pfarracker, gekleidet in Jogginghosen und bepackt mit Taschen, die gefüllt waren mit Trinkflaschen und Turnschuhen. Es ging zum Sportunterricht in die Wunnensteinschule. Dort durften wir beim Toben, Spielen, Rennen, Springen und vielem mehr dabei sein.

Unseren Weg durch die Innenstadt nutzten wir, um das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben. Zum Beispiel wie man schaut, bevor man über eine Straße geht oder wie man sich an einem Zebrastreifen oder einer Ampel verhält.

In der Schule angekommen zogen wir uns um und erkundeten die riesige Turnhalle. Bei unserem ersten Besuch durfte sich jedes Kind, bevor der Unterricht losging, einen Reifen, ein Seil oder einen Ball aus den Regalen nehmen und auf der ganzen Hallenfläche ausprobieren. Ertönte der Pfiff des Lehrers, wurden die Spielmaterialien schnell wieder verstaut und wir trafen uns mit den Schulkindern im großen Kreis. Dann wurde erklärt, was uns in den nächsten 45 Minuten erwarten würde. Da bekamen viele schon bei den Erklärungen leuchtende Augen! Wir spielten lustige Fangspiele, um uns aufzuwärmen. Die Schulkinder zeigten uns einige von den Spielen, die sie im Unterricht spielten. Einmal spielten wir sogar eines unserer Lieblingsspiele aus dem Kindergarten: Feuer, Wasser, Sturm. Das war ein Erlebnis, mit so viel Platz und so vielen Kindern, die mitspielten!

Wir spielten auch ein lustiges Spiel namens Harry-Potter-Fange. Es gab die Fänger Harry, Ron und Hermine. Wer von Harry gefangen wurde, verwandelte sich in einen Stein und durfte sich nicht mehr bewegen. Wer von Ron gefangen wurde, verwandelte sich in ein Schwein und musste sich auf vier Beinen mit Grunz-Geräuschen über den Boden bewegen. Hermine schließlich verwandelte alle, die sie fing, in einen wilden Wackelpudding.

Eine Woche später hatte der Lehrer eine große Musikbox mitgebracht. Wenn die Musik lief, durften sich alle durch die ganze Halle bewegen. Dabei musste stets auf den Lehrer geachtet werden, der immer wieder Bewegungen vormachte. Stoppte die Musik musste alle die Bewegung zeigen, die der Lehrer vorgemacht hatte.

Als ein weiteres lustiges Fangspiel stellte sich Schwarz-Weiß-Fange heraus. Mädchen und Jungs standen sich in zwei langen Reihen gegenüber. Beim Ausruf „Weiß“ mussten die Mädchen die Jungs fangen und andersherum bei „Schwarz“ die Jungs die Mädchen. Wer die hinter sich liegende Wand erreichte, ohne gefangen zu werden, hatte gewonnen.

Wir hatten viel Spaß im Sportunterricht! Wir durften den Weg zur Schule und die Turnhalle kennenlernen und in das Leben der großen Schulkinder reinschnuppern. Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch in der Schule! 

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KiTa-Spielothek – Neue Spiele für den Kindergarten Pfarracker

(16.10.2019)

Initiative von Mehr Zeit für Kinder e.V. stattet KiTas mit Spielwaren aus

 

 Der Kindergarten Pfarracker zählt zu den Gewinnern der „KiTa-Spielothek“ 2019 und erhält damit ein umfangreiches Spielwarenpaket mit wissenschaftlich geprüften Produkten. Das Besondere an der „KiTa-Spielothek“: Die Produkte sollen auch an die Familien der Kinder zum gemeinsamen Spielen zu Hause ausgeliehen werden.

 

Der Kindergarten hat sich am Aufruf der Initiative „KiTa-Spielothek“ des Mehr Zeit für Kinder e.V. beteiligt und ein umfangreiches Spielwarenpaket gewonnen. Insgesamt werden in diesem Jahr 500 Kitas ausgestattet. Die Initiative „KiTa-Spielothek“ möchte spielerisch die Entwicklung von Kindergartenkindern fördern und durch die Ausleihe der Produkte zu den Familien nach Hause die Spielkultur in den Familien stärken. Gesponsert werden die Produkte in diesem Jahr von den Herstellern Bruder, Ravensburger, Zapf Creation, Little Tikes und rolly toys.

 

Ausleihe der Spiele nach Hause

An unserem diesjährigen Elternabend am 23.10.2019 werden die Erzieherinnen die Eltern mit ins Boot holen, indem sie die Spiele vorstellen und mit den Eltern diese gemeinsam ausprobieren.

Wie in einer Bibliothek dürfen die Kinder ihre Lieblingsspiele aus der „KiTa-Spielothek“ ausleihen und mit nach Hause nehmen, um sie dort gemeinsam in der Familie zu spielen. Die Erzieherinnen und Erzieher können den Eltern Ratschläge geben, welche Spielwaren die Fähigkeiten ihrer Kinder besonders gut fördern. Auf diese Weise entsteht eine Erziehungspartnerschaft zwischen Erziehern und Eltern und es ergeben sich Anlässe zu Gesprächen über die Entwicklung des Kindes.

 

Kinder lernen beim Spielen

Die „KiTa-Spielothek“ enthält Produkte, die erfahrene Pädagogen und Wissenschaftler des ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm auf ihre Förderaspekte hin getestet und für gut befunden haben. Spielen spielt bei der Entwicklung der Kinder buchstäblich eine zentrale Rolle. „Kinder unterscheiden nicht zwischen Spielen und Lernen, sie lernen spielend“, erklärt Prof. Dr. Manfred Spitzer, Gründer und Leiter des ZNL. Das gemeinsame Spielen mit Eltern und Erziehern dient der sprachlichen, emotionalen und sozialen Entwicklung.

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EMIL-Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen

(02.04.2019)

Auch in diesem Kindergartenjahr haben die neu zu uns gekommenen Kolleginnen an der EMIL-Qualifizierung teilgenommen.  In den EMIL-Fortbildungen haben wir (die Erzieherinnen vom Pfarracker) gelernt, auf verschiedenen Ebenen des pädagogischen Alltags Gelegenheiten für selbstgesteuertes Tun und soziales Lernen zu schaffen.

Warum erscheint uns dies wichtig und notwendig:

wir haben beobachtet das unsere Kindergartenkinder häufig Schwierigkeiten haben sich zurückzuhalten, dass sie sich leicht ablenken lassen und dass sie sich schwer tun ihr Verhalten und ihre Gefühle zu regulieren. Auf der Suche nach Lösungen sind wir auf das EMIL-Konzept gestoßen und haben uns entschlossen, uns darin weiter zu qualifizieren.

Deshalb möchten wir Ihnen das EMIL -Konzept vorstellen:

Es geht bei diesem Konzept darum, die executiven Funktionen (man spricht in diesem Zusammenhang auch von Selbstregulation) zu stärken. Gemeint sind die geistigen Fähigkeiten , die es uns ermöglichen, unser Denken und Verhalten bewusst zu steuern, sowie kontrolliert mit den eigenen Gefühlen umzugehen.

Wenn Kinder beispielsweise dazu aufgefordert werden zu warten, sich zu beruhigen oder aufmerksam zuzuhören, werden Verhaltensweisen verlangt, die auf den exekutiven Funktionen aufbauen.

Was sind executive Funktionen?

Die Steuerung des bewussten Handelns durch exekutive Funktionen beruht auf dem Zusammenspiel einzelner Teilaspekte. Um sich selbst erfolgreich steuern zu können, muss man automatische Reaktionen hemmen (Inhibition), Informationen im Arbeitsgedächtnis verarbeiten und geistig flexibel sein. Diese drei Funktionen steuern als eine Einheit das bewusste Handeln, d.h. das „Sich-im-Griff-haben“ oder auch die „Willenskraft“.

Damit haben sie großen Einfluss auf die Gestaltung des sozialen Miteinanders. Wer sich selbst „im Griff hat“, kommt in sozialen Situationen leichter zurecht und hat Vorteile beim Lernen.

Dies belegen aktuelle Studien:

· Kindergartenkinder mit besserer Inhibition zeigen höhere soziale Kompetenzen

  • Gut ausgebildete exekutive Funktionen verringern das Risiko zu delinquenten und antisozialen Verhaltensweisen
  • 4-jährige Kinder mit besseren exekutiven Funktionen erreichen als Erwachsene höhere Bildungsabschlüsse und können Stress besser bewältigen
  • Zum Zeitpunkt des Schuleintritts sagen exekutive Funktionen und die Selbstregulation mindestens genauso viel über die Schuleignung aus wie Vorläuferfertigkeiten in Mathematik und Deutsch
  • Exekutive Funktionen haben großen Einfluss auf die Lernleistung. Besonders in Mathematik und Sprache zeigen sich starke Zusammenhänge mit den exekutiven Funktionen

Exekutive Funktionen und selbstgesteuertes Tun können vielfältig gefördert werden. Denn in einem System wie dem Kindergarten greifen viele Aspekte ineinander, die Einfluss auf das Verhalten und die Entwicklung der Kinder haben.

 

 

EMIL bezieht alle Ebenen der pädagogischen Arbeit ein:

· die Haltung der Erzieherin und ihre Interaktion mit den Kindern

· die strukturellen Bedingungen und die Gestaltung des Umfeld

· die pädagogischen Angebote

 

Wie setzen wir EMIL um:

Haltung – Dialog – Interaktion

Kinder brauchen Erwachsene, die sie ernst nehmen in ihren Gefühlen, feinfühlig auf sie eingehen, Orientierung geben und ihnen vorleben, wie es gelingt, die eigenen Gefühle wahr zu nehmen und zu regulieren. z.B. Wir spiegeln Gefühle wieder, so dass die Kinder zunehmend besser, sich selbst beruhigen und achtsam mit sich und anderen umgehen. Sie trauen Kindern zu, eigenständig Lösungen für Probleme zu finden. Fragen werden wichtiger als Antworten, Selbsttätigkeit und kreatives Denken sind gefordert.

Strukturen

Ein weiteres Anliegen des EMIL-Konzepts ist es, eine Lernumgebung zu schaffen, in der Kinder gute Voraussetzungen für selbstgesteuertes Tun und ein entspanntes soziales Miteinander vorfinden. Hier spielen die räumliche Gestaltung und die Darbietung von Material, die zeitlichen Abläufe und Übergänge zwischen Angeboten, die Gruppenzusammensetzung und Altersstruktur sowie die vereinbarten Regeln und Rituale eine bedeutende Rolle.

Pädagogische Angebote

Durch pädagogische Angebote können die exekutiven Funktionen gefordert und damit gefördert werden.

Wichtig ist hierbei, Spiel- und Handlungsanlässe zu schaffen, die Kinder zum planvollen zielgerichteten Handeln, zum Aushandeln von Interessen und Zielen sowie zur eigenständigen Suche nach Lösungen anregen. Dies kann sowohl durch strukturierte Angebote als auch während der Freispielzeit geschehen. Entscheidend ist in jedem Fall das "Wie", also das methodische Vorgehen und die Art, wie Kinder in die Gestaltung eingebunden werden.

Kleine Helferlein

Auf allen drei der beschriebenen Handlungsebenen können „Kleine Helferlein“ eingesetzt werden, wenn Situationen zu bewältigen sind, die sonst noch nicht eigenständig bewältigt werden können. Unter "Kleinen Helferlein" verstehen wir bildliche Symbole, wie z. B. zur Kennzeichnung von Funktionsbereichen und Materialien, kleine Hilfsmittel wie Sanduhren zur selbständigen Zeitkontrolle oder auch die Ermutigung zum sprachlichen Begleiten von Handlungen. Immer geht es darum, dem Kind oder den Kindern durch eine kleine äußere Hilfe Selbstständigkeit und das Gefühl von Selbstwirksamkeit zu ermöglichen. Sobald die Kinder die Situation zunehmend allein meistern können, kommt das "Kleine Helferlein" seltener und irgendwann gar nicht mehr zum Einsatz.

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